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Raue Stimme ohne Plan B: Norddeutscher Newcomer will durchstarten

Michèl von Wussow spielt an der Außenalster Gitarre und singt
Michèl von Wussow veröffentlicht am 13. Januar sein Debütalbum „Angst gegen Vertrauen“.
Foto: picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Er singt über Liebe, Schicksalsschläge, Träume – und das mit großer Intensität. Der norddeutsche Newcomer Michèl von Wussow veröffentlicht sein Debütalbum „Angst gegen Vertrauen“. Ein ganz besonderer Song hat ihm bereits den ersten TV-Auftritt beschert.

Raue Stimme, wilder Gitarren-Sound und Texte mit Tiefgang: Der norddeutsche Musiker Michèl von Wussow veröffentlicht am 13. Januar sein Debütalbum „Angst gegen Vertrauen“. Im Laufe der vergangenen Monate hat sich der 27 Jahre alte Newcomer zunehmend einen Namen gemacht: Im Sommer trat er in der NDR-Kultsendung „Inas Nacht“ auf. Zudem sang er an der Seite zahlreicher Prominenter in Hamburg Beatles-Lieder anlässlich des 80. Geburtstags von Paul McCartney und trat bei einem Jubiläumskonzert mit Otto Waalkes im Audimax der Universität Hamburg auf. In der Hansestadt wurde der Sänger geboren, aufgewachsen ist er in Scharbeutz an der Ostsee. Derzeit lebt er in Hannover, will dort in Kürze sein Studium an der Musikhochschule abschließen.

Ina Müller: „Ich habe so einen tollen Song gehört“

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Mehr als zwei Jahre hat Wussow gemeinsam mit seinem Produzenten Helge Preuß an dem Album gearbeitet. Erhältlich ist es digital auf Musikplattformen und bei Vorbestellung als Schallplatte. Das eindrucksvollste Stück ist „Narbenherz“, das bereits als Single erschien und auf das auch Moderatorin Ina Müller aufmerksam wurde. „Ich habe so einen tollen Song gehört“, erzählte sie in der Sendung vor seinem ersten TV-Auftritt. Sie habe erst einmal recherchieren müssen, wer das denn singe – und Wussow dann eingeladen.

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Mehr als zwei Jahre hat Wussow gemeinsam mit seinem Produzenten Helge Preuß an dem Album gearbeitet. Erhältlich ist es digital auf Musikplattformen und bei Vorbestellung als Schallplatte. Das eindrucksvollste Stück ist „Narbenherz“, das bereits als Single erschien und auf das auch Moderatorin Ina Müller aufmerksam wurde. „Ich habe so einen tollen Song gehört“, erzählte sie in der Sendung vor seinem ersten TV-Auftritt. Sie habe erst einmal recherchieren müssen, wer das denn singe – und Wussow dann eingeladen.

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Wer Wussow singen hört und seine Bewegungen dabei sieht, kann das Gefühl haben, da sänge jemand um sein Leben. Darauf angesprochen nickt der Musiker und sagt lächelnd: „Das trifft es ganz gut. Bei mir gibt es nur 150 Prozent.“ Zehn Songs sind auf dem Album. Die Texte des Songwriters sind nach seinen Worten voller optimistischer Melancholie.

Eine eigene Tour ist bereits in Planung

Er erzähle Geschichten, die ihn bewegen, erklärt Wussow. In „Narbenherz“ geht es um seine Mutter, die ihm trotz ihrer vielen Schicksalsschläge so viel Positives mit auf den Weg gegeben habe. In „Atmen“ verarbeitet er die Panikattacke einer Freundin, der er zu helfen versuchte. „160 Zeichen“ handelt von zwei Menschen, die sich über Jahre geliebt haben, es sich aber nie gesagt haben.

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Wussow absolvierte in Hamburg den bekannten sechswöchigen Popkurs an der Hochschule für Musik und Theater, dessen Abschlusskonzert ihm viele wichtige, neue Kontakte brachte. Derzeit tritt er auf der Deutschland-Tour von Pohlmann im Vorprogramm auf. Eine eigene Tour ist in Planung.

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Mit 13 Jahren bekam Wussow seine erste Gitarre. „Von da an habe ich jede freie Minute genutzt, um Musik zu machen“, sagt Wussow, der in Timmendorfer Strand zur Schule ging. Für ihn war früh klar, dass er Profi-Musiker werden will. „Einen Plan B gibt es nicht.“ (dpa/mp)

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