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Jungle wird in Hamburg zum Trio – zum Glück!

Die Jungle-Masterminds Tom McFarland und Josh Lloyd-Watson in der Sporthalle in Hamburg.
Die Jungle-Masterminds Tom McFarland und Josh Lloyd-Watson in der Sporthalle in Hamburg.
Foto: Arist von Harpe

Licht, Wärme, Bass: Alles, was in dieser so pessimistisch stimmenden Zeit fehlt, bringen Jungle mit in die Sporthalle.

Krieg in der Ukraine, Krieg im Nahen Osten, November-Blues, Schietwetter und dazu Hamburgs auch soundtechnisch authentischste 60s-Location, die Sporthalle: Alles andere als gute Startvoraussetzungen, selbst für Jungle, die Partygaranten aus London. 3500 Fans auf der Suche nach Licht, Wärme und Bass sind aber wild entschlossen, die schlechte Laune zumindest für einen Montagabend hinter sich zu lassen.

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Und so öffnet sich um 21 Uhr der samtrote Vorhang, gleißendes Licht strahlt dem Publikum entgegen, während die Band rund um Tom McFarland und Josh Lloyd-Watson den Raum mit den ersten Klängen füllen. 

Jungle wird zum Trio – und die Party beginnt

Die beiden Masterminds und ihre Musiker haben zunächst ein bisschen Mühe, aus dem Party-Funken einen Eskalations-Großbrand zu machen. Doch mit dem TikTok-Hit „Back on 74“ wird alles gut: Aus dem McFarland/Lloyd-Watson-Duo wird mit Lydia Kitto plötzlich ein Trio, Lloyd-Watson und seine Gitarre üben Rockstar-Posen – der Laden läuft!

Geschenk gesucht? Wie wär’s mit einem Kuschelwal?

Lydia Kitto ist es dann auch, die für den Song „You Ain’t No Celebrity“ ganz nach vorn tritt. Auch wenn die Konzertbegleitung es anders sieht und mehr auf die alten Songs von Jungle steht: Das ist großes Tennis. Bälle und ein aufblasbarer Wal fliegen durchs Publikum, alles, was draußen schlechte Laune macht, ist jetzt wirklich vergessen.

Fünf Sterne für Jungle? Nicht ganz

Nach zwei Zugaben („Busy Earnin’“ vom Debüt- und „Keep Moving“ vom 2021er-Album „Loving In Stereo“) und gut 90 Minuten hat der Spaß dann ein Ende. Fehlt nur noch eine Fünf-Sterne-Bewertung. Zumindest nach Ansicht des Tourmanagers, der genau die gerne vom Kritiker bekommen hätte. Dafür reicht es dann doch nicht ganz – ein grandioser, lauter, warmer Abend ohne Sorgen war es aber trotzdem.

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