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Idles in Hamburg: Das wird wild! Wir verlosen Tickets

Idles Hamburg
Die Idles haben sich weiterentwickelt: Hieß das erste Album noch „Brutalism“, dreht sich in vielen ihrer neuen Songs alles um Liebe.
Foto: Tom Ham

Das nennt man Kontinuität: Fünf Alben in sieben Jahren, unzählige Shows, Festivals, Tourneen – und nicht das Geringste an Spannung verloren. Idles aus Bristol bleiben ein musikalisches Phänomen. Mit ihrem neuen Werk „Tangk“ sind sie am 16. März in Hamburg in der Sporthalle zu Gast (im Vorprogramm Ditz). Unsere Prognose: Es wird wild.

Im Sommer 2017 schlug die offizielle Geburtsstunde der Idles. Ein paar Jahre hatten sie da als Band bereits auf dem Buckel. Doch so leidenschaftlich sie auch an ihrer musikalischen Vision schraubten, so behutsam betrieben sie den Aufbau. Die Geduld zahlte sich aus, oder besser gesagt: Sie entlud sich schließlich in einem wahren Orkan. In Roskilde spielten sie in jenem Jahr ihre erste Festivalshow und wer dort war, erlebte eine Konzertpremiere, die man nie wieder vergessen würde. So ekstatisch, so überwältigend und großartig klang diese Postpunk-Spielart der Idles, dass man vor lauter Begeisterung glatt vergaß, an seinem Bier zu nippen.

Einige Zeit später konnte man sich davon auch in Hamburg überzeugen. Legendär die 2018er Show im Knust, als Gitarrist Mark Bowen plötzlich vom Tresen aus rockte, während Sänger Joe Talbot das Publikum zum großen Finale auf die Bühne bat.

Idles: Debüt prägte Postpunk-Revivial

„Brutalism“, so der Titel ihres Debüts, war im März 2017 erschienen und zählte zu den prägenden Alben eines neuerlichen Postpunk-Revivals. Bands wie Shame und Sleaford Mods, Goat Girl und Dry Cleaning, die Fontaines D.C. zählen zur Speerspitze der neuen Bewegung. Ein Sound, der inspiriert ist vom New Wave Ende der 70er, ihn dabei mit frischen Ideen und Inhalten, mit juvenilem Schwung runderneuert. Idles häuten sich in den Folgejahren gleich mehrfach.

Drei Alben lang treiben sie ihren muskulösen Sound auf die Spitze, so hochverdichtet, dass das Ganze förmlich explodieren muss. Auf „Crawler“ (2021) ordnen sie die Dinge neu, lassen Luft zwischen den Zeilen, schalten drucktechnisch einen Gang zurück, ohne an inhaltlicher Energie zu verlieren. Von je her prägten die persönlichen Erlebnisse, die kleinen und großen Krisen, Talbots Texte. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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Mit dem aktuellen Album „Tangk“ vollziehen sie einen weiteren Schritt in ihrer Evolution. „No god, no king, I said love is the thing“, verkündet Talbot im Song „Grace“ und bringt die Botschaft auf den Punkt: Nur die Liebe zählt. Dass sie die stilistische Klammer jetzt ganz weit öffnen, HipHop und Dance, Prog und Metal miteinander verdrahten, passt ins Bild. Was den Termin angeht, könnte das Timing nicht besser sein. Auf das nicht enden wollende Grau des Winters folgt endlich der Frühling – und die Idles liefern den perfekten Soundtrack.

Sporthalle Hamburg, 16.3., 20 Uhr, Tickets ab 48,60 Euro.

Idles in Hamburg: MOPOP verlost 2 x 2 Tickets!

Beantworten Sie bitte die Frage: Wie heißt das neue Idles-Album?

Teilnahme am Gewinnspiel unter (01378) 220528 und das Lösungswort nennen (0,50 €/Anruf). Oder per SMS bitte genau wie folgt: MOPO LÖSUNGSWORT VORNAME NAME STRASSE NR PLZ ORT. Als Empfängernummer bitte die 8 28 22 wählen, keine Vorwahl erforderlich (0,50 €/SMS).

Veranstalter des Gewinnspiels  ist die Morgenpost Verlag GmbH. Bei einer Teilnahme gelten unsere AGB als akzeptiert. Diese AGB finden Sie unter www.mopo.de/gewinnspiel-agb

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss: Freitag, 16.2., 24 Uhr

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