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Noch mehr Lieblingssongs gegen den Corona-Blues!

Noch mehr Lieblingssongs gegen die Lockdown-Langeweile!

30.12.2020
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Die Beastie Boys sind unschlagbar – das findet auch Sportchef Frederik Ahrens. Foto: imago images/ZUMA Wire

Ist alles ein bisschen viel gerade, oder? Lockdown, Regen und Vorbereitungen für ein langweiliges Silvester. Da kann die gute Laune schon mal flöten gehen. Aber keine Sorge: Wir schaffen Abhilfe! Noch mehr MOPO-Redakteure verraten hier Lieder, die zuverlässig für Spitzen-Stimmung sorgen – von Punk bis Pop, von Rap bis Rock.

„Smile“ – Juice WRLD feat. The Weeknd von Max Weinhold:

Der Name ist Programm: „Smile“ ist ein Lied, das mich zum Lächeln bringt. Mindestens innerlich, meistens auch äußerlich. Weil es mich an Juice WRLD erinnert, diesen jungen Mann aus Chicago, der in seinen nur 21 Lebensjahren unglaublich viel unglaublich gute Musik erschaffen hat. Seit gut einem Jahr ist Juice WRLD tot, seine Musik packt mich und viele andere aber weiter emotional. Mal in Melancholie – und oft mit guter Laune. Wie bei „Smile“. Juice WRLD und R’n’B-Superstar The Weeknd singen zwar davon, wie schwierig es ist, eine geliebte Person zum Lächeln zu bringen; inhaltlich ist der Song also eher schwermütig. Die Stimmen der beiden und die Melodie zum Lied sind aber so beschwingt, dass mir das Lächeln leichtfällt (wenn ich nicht gerade mitsinge). Ganz nebenbei erinnert mich das Lied an den Sommer dieses Jahres, als es erschien. Und die Corona-Lage noch etwas weniger schlimm war. Da hilft es gerade jetzt, einfach mal zu „smilen“.

 

 

„She’s In Fashion“ – Suede von Simone Pauls:

Es gibt sehr viele Lieder, die mein Herz hüpfen lassen – und dieses hier gehört auf jeden Fall dazu: „She’s In Fashion“ von den Brit-Poppern Suede. Nicht mehr ganz neu, immerhin von 1999, aber es macht noch immer gute Laune. Warum? Weil es nach endlosem Sommer klingt. Akustikgitarre und das orientalisch klingende Keyboard verströmen Wärme, Leichtigkeit, Heiterkeit. „She’s In Fashion“ wäre der perfekte Soundtrack, um Seifenblasen hinterher zu schauen, die zu tausenden in den sommerblauen Himmel aufsteigen. Oder für einen Tag am Meer, der ganz langsam zu Ende geht. Und für nassgraue Tage im Dezember, um das Herz und Hirn mit guter Laune aufzufüllen.

 

 

„Avicii“ – Thees Uhlmann von Michael Reis:

Wenn im Radio Thees Uhlmanns gleichnamige Hommage an den verstobenen Star-DJ Avicii läuft, wird die Lautstärke aufgedreht. Eigentlich nach einem traurigen Anlass komponiert, zeigt das Lied doch, wie offen und positiv man mit dem Tod umgehen und dabei gleichzeitig die sich stellenden Fragen beantworten kann. Warum war das nötig? Wieso ist es so gekommen? Der Song verschafft mir irgendwie viel, viel Energie. Es gibt auch noch den Familien-Song für gute Laune: „Dance Monkey“ von Tones And I. Mit den ersten Tönen drücken sich zuhause fast immer vier Beinpaare vom Boden ab und wir zappeln mit unseren Jungs wild durch die Bude.

 

 

 

„Cool“ – Dua Lipa von Viola Dengler:

Er geht nach vorne, ist sexy und absolut tanzbar – der Song „Cool“ von Dua Lipa lässt auch die letzte Corona-Melancholie weichen. Mit ihrer leicht rauchigen Stimme singt sie von einer neuen Liebe, großer Leidenschaft und der Art von Nähe, die einen fast um den Verstand bringt. Die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des Songs sorgte bei einer Freundin und mir neulich für eine spontane Tanzeinlage im Wohnzimmer. Mit einem Glas Crémant in der Hand und dem Lied im Ohr haben wir fast vergessen, dass wir nicht in einem Club sind. Wem das Ausgehen und die heißen Nächte fehlen – oder wer noch selig in Erinnerung an die letzte Begegnung schwebt: Dieser Song passt immer!

 

 

„Sheena Is A Punk Rocker“ – The Ramones von Nils Weber:

Schon beim ersten Schrammel-Akkord macht mein Herz einen Stagedive, springt die Erinnerungs-Maschine an und setzt das Kopf-Kino in Gang, bevor Joey Ramone mit seinem unvergleichlich nöligen Gesang loslegt. „Well the kids are all hopped up and ready to go – They‘re ready to go now – They got their surfboards – And they‘re going to the Discotheque Au Go Go.“ Ein Surfboard hatten ein paar Freunde und ich nicht dabei und die Disko war in diesem Fall das Docks, in dem die Ramones am 29. Januar 1996 auf ihrer „Adios Amigos“-Tour letztmals Hamburg beehrten. Es war ein arschkalter Montag, wir waren in einer klapprigen Ente aus einem Dorf in der Nähe von Flensburg angereist und am nächsten Tag war wieder Schule (da war ich dann zufällig krank). 32 Songs spielten die Ramones an diesem legendären Abend – denkwürdig auch, weil als Vorband eine damals noch eher unbekannte deutsche Band namens Rammstein eingeheizt hatte. „Sheena“ kam in der Mitte der Setlist, das ganze Docks brüllte den Refrain des Songs, den ich zum ersten Mal mit zwölf gehört hatte. Für mich ist es der ultimative Gute-Laune-Punkrock-Klassiker, der mir immer ein breites Grinsen auf die Visage zaubert. Oft singe ich lauthals mit. Der Song ist Old School, aber dennoch zeitlos und auch wieder aktuell: Inspiration für Sheena war nämlich „Sheena, Queen of the Jungle“, die erste Comic-HeldIN der Geschichte. Sheena ist unsterblich, die Ramones (R.I.P.) sind es sowieso. One, two, three, four!

 

 

„Birthday“ – Anne-Marie von Pauline Reibe:

Wer die britische Sängerin Anne-Marie bisher nicht kannte, hat definitiv etwas verpasst. Sie ist nicht nur schlagfertig und scheinbar immer gut gelaunt, sondern nebenbei auch noch Olympiasiegerin in Karate – ’ne richtig coole Socke eben. Ihr Song „Birthday“ macht wahnsinnig gute Laune: Er gibt einem richtig Power und das Gefühl, alles schaffen zu können. Lädt definitiv zum Tanzen ein!

 

 

„Sabotage“ – Beastie Boys von Frederik Ahrens:

„This is the shit! This shit rocks!“ Ein Mann namens Chris wusste es sofort. Chris hatte sich in dem New Yorker Tonstudio aufgehalten, in dem die Beastie Boys ihre Songs für das Album „Ill Communication“ aufnahmen. Als er zum ersten Mal das damals noch nicht betextete Stück „Sabotage“ hörte, war er geflasht. Mir ging es 1994 nicht anders. Ich war 13, als ich das großartigste Video der Musikgeschichte, in dem die HipHop-Giganten MCA, Ad-Rock und Mike D Polizeiserien der 70er Jahre aufs Korn nehmen, erstmals sah. Knapp 27 Jahre später ist „Sabotage“ für mich immer noch der beste Song der Welt. Meine Tochter (10) kann das nicht so richtig begreifen. „Das ist doch nur Geschrei“, meinte sie neulich, wurde von meinem Sohn (5) aber zu Recht korrigiert. „Nein, das ist geil.“ This shit rocks!

 

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