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Trauer um Punk-Legende Tom Verlaine – Rockstars nehmen Abschied

Tom Verlaine bei einem Auftritt im Jahr 2016.
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Foto: IMAGO / Pacific Press Agency

Der bedeutende Punkrock-Musiker Tom Verlaine ist tot. Der 73-jährige Sänger und Gitarrist sei „nach kurzer Krankheit“ in New York gestorben, erklärte Jesse Paris Smith, die Tochter von Verlaines einstiger Geliebten und musikalischen Partnerin Patti Smith, gegenüber der „New York Times“.

Verlaine, der als Frontmann der Band Television 1977 mit „Marquee Moon“ eines der einflussreichsten Punk-Alben aller Zeiten veröffentlichte, arbeitete als Solo-Künstler später mit Musik-Größen wie David Bowie zusammen.

Verlaine wurde mit dem bürgerlichen Namen Thomas Miller geboren. Seinen Künstlernamen wählte er als Hommage an den französischen Dichter Paul Verlaine, der als einer der prominentesten Vertreter des Symbolismus gilt. Tom Verlaine versuchte, die Lyrik seines Vorbilds in seine Texte einfließen zu lassen, sein Stil an der Gitarre war sowohl spirituell angehaucht als auch aggressiv.

Televisions-Debut als eines der „größten Alben der Punk-Ära“

1973 gründete Verlaine mit seinem früheren Schulkameraden Richard Hell die Band Television, die in der damals entstehenden Punk-Subkultur der New Yorker Lower East Side groß wurde. Diese künstlerische Szene sollte später legendäre Bands wie die Ramones, die Talking Heads und Blondie prägen. „Marquee Moon“, das Debütalbum von Television, zählt nach Einschätzung des Magazins „Rolling Stone“ zu den „größten Alben der Punk-Ära“.

Großen kommerziellen Erfolg brachte das Werk Verlaine indes nicht. Nach zwei Alben lösten sich Television auf, Verlaine veröffentlichte als Solo-Künstler ein Dutzend weiterer Werke.

Zahlreiche Künstler reagierten mit Ehrerbietungen auf die Nachricht von Verlaines Tod. Flea, der Bassist der Red Hot Chili Peppers, nannte Verlaine „einen der größten Rockmusiker aller Zeiten“. „Werde Dich vermissen, Tom“, schrieb Thurston Moore von Sonic Youth. (afp)

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