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Neue Konzerthalle im Bunker wird später fertig – Shows müssen verlegt werden

Neue Konzerthalle im Bunker wird später fertig – Shows müssen verlegt werden

17.05.2022
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Vom Heiligengeistfeld aus fotografierte Bunker-Baustelle. Man sieht die Aufstockung und einen Kran

Die Georg-Elser-Halle soll ihren Platz in der Bunker-Aufstockung finden. Foto: IMAGO/Jürgen Ritter

Die ersten Shows waren gebucht, im Oktober sollte der Konzertbetrieb in der neuen Georg-Elser-Halle starten. Doch daraus wird nichts – pandemiebedingte Probleme und Lieferengpässe machen der Eröffnung erst mal einen Strich durch die Rechnung. 

Die Großbaustelle am Heiligengeistfeld zieht immer wieder Blicke auf sich, lange schon wird hier geschuftet. Die Aufstockung des Feldstraßen-Bunkers „läuft nach Plan, im Laufe des Jahres sollen die Arbeiten fertig sein“, so Frank Schulze, Projektsprecher des Bauherrn Matzen Immobilien. „Trotz aller bisherigen Material- und Lieferengpässe.“ 

Georg-Elser-Halle wollte im Oktober eröffnen

Allerdings haben die Mieter der neuen Räumlichkeiten ebenfalls mit diesen Engpässen zu kämpfen – so auch die Georg-Elser-Halle. Jetzt ist klar: Das neue Venue wird erst später fertig. Das hat Konsequenzen für bereits gebuchte Konzerte von verschiedenen Veranstaltern – wie etwa das des Jazz-Rock-Ensembles Snarky Puppy. Die Band sollte eigentlich am 28. Oktober in der Elser-Halle auftreten, mehrere Hundert Tickets sind verkauft.

Die gute Nachricht: Das Konzert findet trotzdem statt, denn mit der Elbphilharmonie wurde schnell Ersatz gefunden. 

Dunkle Bühne, einzelne blaue und weiße Lichtstrahlen. Man erahnt die Band und ihre Instrumente mehr als dass man sie sieht.
Snarky Puppy im Pariser Olympia – das Jazz-Rock-Ensemble wird im Oktober in der Elbphilharmonie auftreten.

Die schlechte Nachricht: Da die Georg-Elser-Halle unbestuhlt im Verkauf war, in der Elbphilharmonie aber nur Karten mit festen Sitzplätzen erhältlich sind, können Tickets nicht direkt übertragen werden. Auch die Kartenpreise müssen für die Elbphilharmonie angepasst werden, weil die Anmietung des Konzertsaals für den Veranstalter a.s.s.-Concerts teurer ist. 

Die Lösung: Wer ein Ticket für das Konzert hat, „muss es unter Erstattung des Geldes zurückgeben“ und ein neues Ticket kaufen. Die Preise: 40 bis 65 Euro (für Rollstuhlfahrer: 25 bzw. 27,50 Euro). „Dass diese Situation für viele Kartenkäufer unerfreulich ist, steht außer Frage“, so eine a.s.s.-Sprecherin. Um den Fans, die schon Tickets hatten, entgegenzukommen, startet der Vorverkauf für sie exklusiv schon am 19. Mai. Die regulären Karten gehen dann am 25. Mai in den Vorverkauf.

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