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Maßnahme gegen „Lala-Pop“: Fynn Kliemann unterstützt die Musikszene mit 110000 Euro und verleiht Preis

Fynn Kliemann spendet 110000 Euro an die Popmusik-Szene. Foto: dpa
Fynn Kliemann spendet 110000 Euro an die Popmusik-Szene. Foto: dpa
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Fynn Kliemann (32) gibt 110 000 Euro aus den Einnahmen seines Albums „Pop“ an junge Künstlerinnen und Künstler weiter – jeweils einen Euro pro verkaufte Einheit. Die Aktion sei „ein Danke von Fynn und ein Danke seiner Fans an die Menschen, die Musik leben und für uns Alternativen zum Lala-Pop der deutschen Radiolandschaft schaffen“, hieß es in einer Pressemitteilung des Musikers, Tüftelkönigs, Alleskönners und YouTubers aus dem „Kliemannsland“ (Zeven in Niedersachsen).

Über die Verwendung des Geldes konnten die Käufer des Albums per Online-Voting abstimmen.

Die Mannheimer Indiepop-Künstlerin Pano ist Siegerin und erhält 70 000 Euro aus dem Topf, Platz zwei (für Zeck) und drei (für Nkalis) waren mit 30 000 und 10 000 Euro dotiert. Zusätzlich zu dem Geld bekommen die Künstler einen Vertrag bei Kliemanns Label twoFinger Records angeboten. Insgesamt haben sich über 2500 Künstler und Bands für die Förderung beworben.

Hier gibt’s die Musik der drei Preisträger – Platz 1: Pano, Platz 2: Zeck und Platz 3: Nkalis

Das Album „Pop“ erschien im Mai 2020 und stand bislang dreimal an der Spitze der Deutschen Album-Charts. Es ist das zweite Album von Fynn Kliemann. Wie schon beim Vorgänger „Nie“ konnte das Album nur per Vorbestellung erworben werden – mit dem Release-Tag wurde es dann vom Markt genommen.

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