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Rap-Superstar Takeoff auf Party erschossen – das sagt die Polizei

Kirsnick Khari Ball war Teil der Rap-Gruppe Migos.
Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Die Rap-Welt trauert um Kirsnick Khari Ball. Der 28-Jährige, als Mitglied der Gruppe Migos unter dem Künstlernamen Migos bekanntgeworden, ist am Dienstag in Houston erschossen worden.

Unter Berufung auf das Umfeld des 28-jährigen Musikers von der Grammy-nominierten Gruppe Migos berichteten Medien, dass Takeoff bei einer Bowlingbahn in Houston getötet worden sei. Die Polizei selbst sprach von einem Todesopfer, das der Gruppe Migos angehörte. Der oder die Täter oder Täterinnen waren demnach zunächst noch auf freiem Fuß.

US-Rapper Takeoff in Houston erschossen

Einem Ermittler zufolge hatte sich der tödliche Vorfall nach einer privaten Party in dem Gebäude der Bowlingbahn ereignet. „Und nachdem die beendet war, versammelte sich eine große Gruppe von Menschen im Bereich der Eingangstür direkt vor dem Gebäude. Und das führte zu einem Streit, wo die Schießerei stattfand.“ Dabei seien zwei Schusswaffen benutzt worden. Die Polizei appellierte an die mutmaßlich große Zahl von Zeugen, sich zu melden, um den Täter oder die Täterinnen ausfindig zu machen.

Die Schuld für die Ursache des Streites sucht die Polizei aber scheinbar nicht bei Takeoff selbst. „Wir haben keinen Grund zu der Annahme, dass er in etwas Kriminelles verwickelt war“, sagte ein Sprecher. „So wie man ihn beschreibt, ist er ein sehr friedlicher, liebevoller, großartiger Entertainer.“ Weitere Hintergründe blieben zunächst unklar.

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Zusammen mit den Rappern Quavo und Offset bildete Kirsnick Khari Ball – unter seinem Künstlernamen Takeoff bekannt – die Gruppe Migos aus Atlanta (Georgia). Quavo war nach Angaben der „New York Times“ unter Berufung auf die Polizei während der Tat in der Nacht zum Dienstag vor Ort. Migos feierte in den USA in den vergangenen knapp zehn Jahren große Erfolge, nachdem Songs wie „Bando“, „Versace“ und „Hannah Montana“, die abrupten Rap mit eingängigen Refrains kombinierten, zu Hits wurden. (dpa/mp)

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