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Mit Enno Bunger, Alin Coen, Matze Rossi & Co.: Besondere Geburtstagsfeier im Knust

Bunger schaut auf die Seite, im Arm hält er einen Hund
Auch Enno Bunger tritt im Knust auf – solo am Klavier (ohne Hund).
Foto: Jan Seebeck

„Essen gehen und Zeit mit meiner Freundin und den Kindern verbringen. Sonst nichts“ war Sebastian Madejs Antwort, als er gefragt wurde, was er denn für seinen 50. so plane. Damit wollte sich Fragensteller Tim Peterding nicht zufriedengeben. Das müsse man doch feiern!, meinte der. Und weil Peterding nicht nur ein guter Freund ist, sondern auch im Knust arbeitet, feiert Madej – unter anderem Musik-Fotograf für MOPOP – seinen Geburtstag dort jetzt richtig groß: Für „50 Jahre Lieblingslieder“ hat er sich Lieblings-Acts eingeladen.

Der Abend startet mit der Newcomerin Being Anne, „wahrscheinlich einer der großartigsten neuen Acts, die ich 2023 für mich entdecken durfte“, so Madej. „Und darum geht es mir eigentlich bei allem, was ich so mache im Konzertbereich: tollen Künstler:innen ein Publikum zu bieten, dem sie sich zeigen können.“

Die Musikerin sitzt auf einem Stuhl und schaut in die KameraFoto: Henning Sommer
Die Newcomerin Being Anne wird die Musik-Feier eröffnen.

Im Anschluss spielen Musiker:innen, „die mich ganz lange begleiten und mit denen ich schon Verschiedenes zusammen gemacht habe“, sagt der 49-Jährige, der unter anderem auch das norddeutsche Festival „Husum Harbour“ organisiert. Alin Coen, Deniz Jaspersen, Matze Rossi und Enno Bunger – er hätte noch deutlich mehr Künstler:innen einladen können. Wegbegleiterinnen, Freunde. „Aber der Abend ist mit fünf Acts jetzt schon sehr voll. Außerdem muss ich mir ja auch noch etwas für den 75. aufsparen“, sagt Madej und lacht.

„50 Jahre Lieblingslieder“: Donnerstagabend im Knust

Mit 16 Jahren hat er zum ersten Mal auf einem Konzert fotografiert. „Natürlich absolut dilettantisch, aber mit großer Begeisterung.“ Seit zehn Jahren ist Musik-Fotografie sein Nebenberuf. „Dass ich eine Kamera mittlerweile einigermaßen verstehe, liegt nur an meiner Freundin Doreen. Ohne sie würde ich immer noch im Automatik-Modus fotografieren.“ Phoebe Bridgers würde er gerne einmal porträtieren, sagt er, The National, Arlo Parks, Little Simz oder auch Igor Levit. „Auf der Bühne wäre Taylor Swift im nächsten Jahr sicherlich der nächste große Traum.“

Dunkles Bild, Madej trägt schwarz und eine schwarze Mütze und schaut in die KameraFoto: Dennis Dirksen
Sebastian Madej ist im Hauptjob Leiter Finanzen bei der DK Deutsche Klassik GmbH, einem Hamburger Konzertveranstalter.

Ein Wunsch, von dem er gar nicht wusste, dass er ihn hatte, erfüllt sich jetzt am Donnerstag. Einen Geburtstagsgruß gibt es auch schon – von Singer/Songwriter Enno Bunger: „Wir sind dankbar für alles, was Du so tust für die Szene, für Deine Hingabe und Leidenschaft in der Sache.“ Das bedeute ihm „wahnsinnig viel“, sagt Madej. „Gerade im Indie-Bereich ist es für Acts heute schwieriger denn je, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie verdienen, vom Geld ganz zu schweigen. Und es gibt so unfassbar viele tolle Musiker:innen, die es verdienen, gehört und gesehen zu werden und von ihrer Kunst leben zu können. Dazu versuche ich seit vielen Jahren einen winzigen Teil beizutragen.“

Knust: 21.12., 20 Uhr, 22 Euro

Mit MOPOP zur Geburtstag-Feierei!

Wir verlosen 1×2 Tickets für den„Lieblingslieder“-Abend am Donnerstag. Wer dabei sein will, schickt bitte am Dienstag (bis 16 Uhr) eine E-Mail mit dem Betreff „Lieblingslieder“ an mopop@mopo.de und beantwortet folgende Frage richtig: In welchem Club wird Sebastian Madejs 50. Geburtstag gefeiert?

Veranstalter des Gewinnspiels  ist die Morgenpost Verlag GmbH. Bei einer Teilnahme gelten unsere AGB als akzeptiert. Diese AGB finden Sie unter www.mopo.de/gewinnspiel-agb

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