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Durchstarter Provinz spielen am Samstag gleich zwei Shows in Hamburg!

Die Mitglieder von Provinz (v.l.n.r.): Leon Sennewald (Schlagzeug) sowie die Cousins Robin Schmid (Klavier), Moritz „Mosse“ Bösing (Bass) und Vincent Waizenegger (Gitarre und Vocals). Foto: Warner Music
Die Mitglieder von Provinz (v.l.n.r.): Leon Sennewald (Schlagzeug) sowie die Cousins Robin Schmid (Klavier), Moritz „Mosse“ Bösing (Bass) und Vincent Waizenegger (Gitarre und Vocals). Foto: Warner Music

Anfang 20, von der Landluft geprägt und vom Großstadttraum inspiriert: Vincent, Mosse, Robin und Leon. Das sind Provinz, drei Cousins und ein Kumpel aus Vogt bei Ravensburg. Seit der Gründung geht es für die Folk-Pop-Band steil bergauf: Fernsehauftritte bei „Inas Nacht“ und „Late Night Berlin“, das im Juli erschienene Debütalbum, viele ausverkaufte Konzerte. Am Samstag spielen sie bei „Draußen im Grünen“ gleich zwei Mal – für die Nachmittags-Show gibt’s sogar noch Karten! Im MOPOP-Interview verraten die Bandmitglieder Leon und Robin, auf welcher Bühne sie gerne mal spielen würden, was Oma über ihre Musik denkt und warum Hamburg für einen Umzug in Frage kommt.

MOPOP: Moin Provinz, wie geht’s euch?

Leon Sennewald: Wir sind gerade zu Hause angekommen, haben in den letzten Tagen noch ein paar Shows gespielt. Alle sind entspannt und wohlauf.
Robin Schmid: Dieses Wochenende dann vier weitere Konzerte, darauf freuen wir uns!

Die Single „Reicht dir das“ von der gleichnamigen EP (2019).

Eure erste EP „Reicht dir das“ kam 2019 heraus, es folgten etliche Fernsehauftritte bei „Late Night Berlin“ oder „Inas Nacht“. Im Juli kam euer Debütalbum heraus und eure Songs wurden 10 Millionen Mal gestreamt. Habt ihr damit gerechnet?

Robin: Die Corona-Zeit hat uns gut getan, das Ganze zu reflektieren. Davor ging alles wirklich sehr schnell!

Die Oma hörte das Debütalbum „Wir bauten uns Amerika“ als allererste

Die Oma von drei von euch soll die Idee, dass ihr eine Band gründet und beruflich Musik macht, anfänglich nicht so gut gefunden haben. Sieht sie das immer noch so?

Robin: Sie war die erste, die unser Album gehört hat. Sie ist weiterhin nicht so euphorisch wie wir, weiß aber mittlerweile, dass es ein Vollzeit-Job ist.
Leon: Eine Steinmetz-Lehre oder sowas wäre ihr wahrscheinlich lieber.
Robin: Ja, aber sie sagt jetzt auch einfach: „Jungs, macht mal!“
Leon: Auf die Artikel in der Lokalzeitung waren Oma und Opa schon stolz!

Provinz: Das Cover des Debütalbums „Wir bauten uns Amerika“.
Provinz’ Debütalbum „Wir bauten uns Amerika“. Cover: Warner Music

Das beste Konzert der Band fand in Hamburg statt

Wo war euer bester Gig bisher?

Robin: Der Allerbeste? Beim Reeperbahn-Festival 2019!

Das sagt ihr jetzt nur so, oder?

Robin: Das sagen wir aus voller Überzeugung. (lacht)
Leon: Der ist auf jeden Fall bei den Top-Auftritten dabei.
Robin: Es gibt auch Argumente für das „Unter einem Dach“-Festival in Erlangen. Da hat es Klick gemacht und viele Leute haben mitgesungen.
Leon: Punkte gibt’s auch für „Fluxbau“ in Berlin, weil die Stimmung da krass war. Der Support von Leoniden in Kiel war auch ein absolutes Highlight. Wir freuen uns auch extrem auf das erste Heimatkonzert in Ravensburg, das Abschluss-Konzert unserer Tour im nächsten Jahr.

Mal emotional, mal ekstatisch. Hier letzteres: „Tanz für mich“ vom Debütalbum „Wir bauten uns Amerika“.

Und auf welcher Bühne wollt ihr unbedingt mal spielen?

Leon: Wir hätten immer gerne mal auf dem „Kosmonaut“-Festival gespielt. Das gibt es leider nicht mehr, was sehr schade ist und ein unerreichter Traum bleibt.
Robin: Die Große Freiheit 36 ist natürlich auch ein Ding. Wir haben Parcels da schon live gesehen. Eine unfassbar schöne Location. Wenn die Tour stattfindet, spielen wir da auf jeden Fall!
Leon: Im Tempodrom in Berlin vielleicht noch. Und weil wir größenwahnsinnig sind: in der Elbphilharmonie. Es ist komisch, dass wir so viel über Hamburg sprechen, aber ich schwöre dir: Das hat mit eurem Medium nichts zu tun.

Provinz: Wenn Umzug in die Großstadt, dann nach Hamburg!

Ist Hamburg vielleicht eine der besungenen Großstädte, die Provinz einmal für einen Umzug in Erwägung ziehen würden?

Leon: Ja, definitiv. Wir sind öfters in Hamburg, auch wegen unserem Label und weil wir da inzwischen auch einen Freundeskreis haben. Dort fühlen wir uns wohl und könnten uns auch vorstellen, hinzuziehen. Das ist aber noch in der Zukunft.

Habt ihr einen Lieblings-Fußball-Club?

Robin: Ja, ich bin Bayern-Fan. Und Vincent ist Dortmund-Fan. Mosse ist Fan von allem und Leon mag Fußball nur ein bisschen. Vincent und ich haben da also eine kleine Rivalität.
Leon: Bei uns gab’s auch eine Wette, wer deutscher Meister wird. Jetzt hat Vincent verloren und muss deswegen ein Konzert im Bayern-Trikot spielen.

Für Provinz ist Fußball auch eine Inspiration für die Musik: Das Single-Cover von „Diego Maradona“. Foto: Warner Music
Für Provinz ist Fußball auch eine Inspiration: Das Single-Cover von „Diego Maradona“. Cover: Warner Music

Habt ihr gerade einen Ohrwurm?

Leon: Wenn wir auf Tour sind, hören wir vor den Auftritten immer Musik, die uns extrem pusht, die voller gute Laune und Energie ist. Robin hat mal „Club Can‘t Even Handle Me“ von Flo Rida feat. David Guetta angemacht. Der Song ist ein schlimmer Ohrwurm, den man nicht mehr loswird.
Robin: Der Song wurde mal auf einer Party gespielt, auf der ich war. Wir haben den da alle krass gefeiert. Ultra beschissen, gleichzeitig aber auch ziemlich geil.
Leon: Ein ernsthafter Song, den wir die ganze Zeit auf Dauerschleife hören, ist „Minimal“ von Role Model.

Ihr macht deutschsprachigen Folk-Pop. Könnt ihr weitere Attribute nennen, die Provinz außerdem beschreiben?

Leon: Wir sagen von uns selbst immer, dass wir handgemachte Musik machen. Das ist ein etwas schwammiger Begriff. Was wir damit ausdrücken wollen, ist, dass wir nur akustische Instrumente und kein wildes technisches Setup benutzen. Es ist alles sehr einfach, wenn man so möchte.
Robin: Wir haben unsere Platte auch live eingespielt. Da ist nicht groß rumprogrammiert worden.

Live habt ihr also etwas drauf. Dann macht mal Werbung für eure Konzerte am Samstag!

Robin: Das ist das erste Mal, dass wir überhaupt an einem Tag eine Doppelshow spielen! Wir werden alles geben und haben Bock auf Randale! (lacht)

Die Konzerte finden am Samstag (19. September) in Planten un Blomen statt. Die Nachmittagsshow beginnt um 15 Uhr, die Abendshow um 20 Uhr (ausverkauft). Tickets für die Show am Nachmittag gibt’s ab 28,50 Euro hier. Für die Tour 2021 gibt’s bereits zwei Termine: am 2. April im Uebel & Gefährlich, am 3. April in der Großen Freiheit 36.

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