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Das sind Hamburgs Hits des Jahres: Harry Styles, Nina Chuba, Rap & Co.

Harry Styles (28) ist der Beweis, dass es 2022 noch globale Popstars gibt.
Harry Styles (28) ist der Beweis, dass es 2022 noch globale Popstars gibt.
Foto: dpa

Hamburg ist Musikstadt – wegen der Beatles, der Elphi und der ganzen Clubs, in denen täglich so viele Konzerte stattfinden. Aber was erklingt eigentlich auf den Smartphones und Playern zu Hause? MOPOP stellt die Top Ten der Spotify-Jahrescharts der Hansestadt vor, die natürlich von einer eher jüngeren Altersklasse geprägt sind.

Spotify-Streaming-Charts des Jahres in Hamburg: Rapper Luciano beansprucht Platz eins für sich

Der meistgehörte Song in Hamburg im Jahr 2022 ist „Beautiful Girl“ vom Berliner Luciano. Der in Bautzen geborene Rapper mit mosambikanischen Wurzeln trägt seine eindringlich-ruhigen Liebeslied-Lyrics über einem entspannten Beat vor, der aus einem hochgepitchten Sample des 2007er-Songs „Beautiful Girls“ vom US-amerikanischen Rapper-Sänger Sean Kingston besteht. Die Zeile „They’ll have me suicidal, suicidal“ dürfte vielen noch als Ohrwurm im Gehörgang stecken. Übrigens: Dieser Song wiederum beinhaltet als Sample Ben E. Kings „Stand By Me“.

Lucianos Song „Beautiful Girl“ wurde 2022 in Hamburg am meisten gestreamt. Foto: dpa

Auf Platz zwei landet „Layla“ von DJ Robin und Schürze. Hoffen wir mal, dass dieser Song, in dem auf „geiler“ gereimt wird und der bei jeder Bollerwagen-Tour, auf Schützenfesten und natürlich auf Malle rauf- und runterläuft, nur eine Geschmacksverirrung nach Corona war. Die Leute wollten einfach nur feiern – egal zu welcher Musik.

Der Itzehoer Rapper T-Low, der seine Karriere bei TikTok startete, belegt gleich zwei Plätze in den Hamburg-Jahres-Charts. Foto: dpa

Platz drei beansprucht der Itzehoer Pop-Rapper T-Low mit „Sehnsucht“ für sich. Er ist der Beweis, dass Musikkarrieren heutzutage auch auf TikTok entstehen können – wie auch schon die von Nathan Evans mit „Wellerman“. Für den Song hat sich der Rapper mit den überaus erfolgreichen Produzenten Miksu und Macloud zusammengetan, die den von HipHop geprägten Pop-Zirkus durchschaut und so viele Hits erschaffen haben. Untermauert wird das auch dadurch, dass das Dreier-Gespann auch ein zweites Mal in den Top Ten gelandet ist: „We Made It“ liegt auf Position sieben.

Auf dem vierten Platz siedelt sich „Powerade“ von Ion Miles, Sira und BHZ an, der auf einem Sample aus MGMTs „Kids“ basiert. Dass Softdrink-Referenzen als Hits funktionieren, leuchtet ein. Dafür muss man nur mal ein Auge auf die Einkäufe der Teenies in der Kassenschlange werfen.

Auf Platz fünf landet Superstar Harry Styles mit „As It Was“ von seinem neuesten Album „Harry’s House“. Das ehemalige One-Direction-Mitglied ist der Beweis dafür, dass es 2022 noch globale Popstars gibt.

Platz sechs beanspruchen Glass Animals mit „Heat Waves“ für sich. Der Song der britischen Indierock-Band ist nicht nur einer der meistgehörten Songs im Jahr 2022, sondern gehört auch zu den 20 meistgestreamten Songs aller Zeiten – die Zahl übersteigt auf Spotify die Zwei-Milliarden-Grenze deutlich.

Auf Platz acht landet – Überraschung! – wieder ein Rapper: der aus Nordrhein-Westfalen stammende Civo mit „Weg von mir“. Spannend: Der ruhige Beat bedient sich zu großen Teilen an Bruno Mars’ Song „Talking To The Moon“.

Die Hamburgerin Nina Chuba ist die einzige Frau in den Top Ten Hamburgs

Nina Chuba ist mit „Wildberry Lillet“ die einzige Frau in Hamburgs Top Ten. Foto: dpa

Und endlich! Auf Platz neun landet die einzige Frau der Top Ten: die Hamburgerin Nina Chuba mit ihrem coolen Hit „Wildberry Lillet“.

Den letzten Platz der Top Ten beansprucht wieder ein TikTok-Rapper für sich: Liaze mit „Paradise (Mit Dir)“.

Fazit: Rap und Männer dominieren das Musikstreaming-Jahr 2022 und TikTok erschafft Pop-Karrieren. Mal sehen, ob das 2023 anders wird.

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