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Auch Hamburg betroffen: Metal-Legende sagt Abschieds-Tour endgültig ab

Ozzy Osbourne live im vergangenen Jahr in seiner Geburtsstadt Birmingham.
Kann nicht mehr touren: Metal-Legende Ozzy Osbourne.
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Der selbsternannte Fürst der Finsternis geht in Rente – zumindest, was Live-Auftritte angeht: Aus gesundheitlichen Gründen hat Metal-Pionier Ozzy Osbourne seine für dieses Jahr geplante Tournee nach mehreren Verschiebungen endgültig abgesagt – und damit auch sein für den 24. Mai angekündigtes Konzert in der Hamburger Barclays Arena. Damit dürfte der Auftritt auf dem Wacken Open Air 2011 seine letzte Live-Show in Norddeutschland gewesen sein.

„Mir ist klar geworden, dass ich körperlich nicht in der Lage bin, die bevorstehenden Tour-Termine einzuhalten, da ich die notwendigen Reisen nicht schaffen würde“, erklärte der 74-Jährige am Mittwoch im Onlinedienst Twitter.

„Dies ist wahrscheinlich eines der schwierigsten Dinge, die ich jemals meinen treuen Fans mitteilen musste“, versicherte der frühere Black-Sabbath-Frontmann. Doch seit einem Sturz vor vier Jahren in seinem Haus in Los Angeles leide er immer noch an den damals erlittenen Schäden an seiner Wirbelsäule.

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„Meine Singstimme ist in Ordnung“, betonte Osbourne. Nach drei Operationen und zahlreichen, teils „innovativen“ Therapien sei er aber körperlich immer noch geschwächt.

Ozzy Osbourne sagt Hamburg-Konzert ab

„Nie hätte ich gedacht, dass meine Tourneetage so enden würden“, fügte der Musiker hinzu. Er dankte seinen Fans, dass sie ihm ein Leben ermöglicht hätten, wie er es sich nie habe erträumen lassen. Sein Team arbeite nun an neuen Ideen, wie er in Zukunft auftreten könne, ohne „von Stadt und Stadt und von Land zu Land reisen zu müssen“.

Osbournes Tournee war mehrfach wegen seiner gesundheitlichen Probleme und der Corona-Pandemie abgesagt worden. Im Mai hätte er außer in Hamburg auch in Dortmund, München, Mannheim und Berlin auftreten sollen. Der Eintritt wird über die Vorverkaufsstellen zurückerstattet. (mp)

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