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Bastille im ausverkauften Stadtpark: „Ich fühle mich hier ein bisschen wie ein Hobbit“

Bastille feierten im ausverkauften Stadtpark das zehnjährige Jubiläum ihres Albums „Bad Blood“.
Bastille feierten im ausverkauften Stadtpark das zehnjährige Jubiläum ihres Albums „Bad Blood“.
Foto: Fabian Lippke

„Eh eh oh eh oh“ – wer hat bei dieser Lautfolge nicht gleich Musik im Ohr? „Pompeii“ heißt der Song, der vor zehn Jahren auf dem Album „Bad Blood“ von Bastille erschien. Zeit für eine Geburtstagsfeier im Stadtpark.

„Bad Blood“ war das Debütalbum von Bastille und machte die Band gleich international bekannt. Das zehnjährige Jubiläum feiern Bastille ausgiebig, mit einer Neuauflage des Albums („Bad Blood X“) und einer eigenen Tour. Dabei spielt die Indie-Band aus dem Süden Londons einmal die komplette Jubiläumsplatte und hängt dann noch ein paar jüngere Stücke dran.

Bastille im Stadtpark: Der größte Hit „Pompeii“ kommt sofort

Deshalb lassen sich Bastille auch gar nicht lange bitten, anders als so viele andere Bands, die sich ihre Hits bis zum Schluss aufsparen. Mit „Pompeii“ gibt es gleich einen Kickstart, der Song stand auf dem Album nun mal ganz vorne. Funktioniert aber super, denn sobald der ikonische Chor aus dem Intro zu hören ist, sind die Fans sofort mit dabei. Und es folgen weitere Kracher wie „Things We Lost In The Fire“ oder „Icarus“. Viele Fans schwelgen in der Musik, die ihre Jugend- oder Studentenzeit mitgeprägt hat.

„Ein bisschen wie ein Hobbit“ fühlt sich Sänger Dan Smith angesichts der fast schon idyllischen Kulisse: „Eine Hecke hatten wir noch nie.“ Konzerte im Stadtpark sind ja in diesen Tagen aber nicht unbedingt das Auenland, sondern wetterbedingt eine ziemliche Herausforderung für das Publikum – und wer weiß, vielleicht hat der eine oder andere, der eigentlich ein Ticket für die ausverkaufte Show hatte, nach dem Blick aufs Regenradar lieber auf den Abend verzichtet. Pech gehabt in diesem Fall, denn das Wetter hält tatsächlich für die gesamten anderthalb Stunden, die Regenponchos müssen nicht zum Einsatz kommen.

Konzert-Glück: Vom Regen blieb das Bastille-Publikum verschont

So kann Smith, der über weite Strecken des Konzerts trotz bewölktem Himmel Nickel-Sonnenbrille trägt, trocken seine Runden durchs Publikum ziehen, der Sänger schüttelt Hände, schießt Selfies, einem Besucher luchst er sogar vorübergehend das Handy ab. Musikalisch wird er von zwei Background-Sängerinnen unterstützt, fast jeder der „Bad Blood“-Songs hat seine ganz eigene Charakteristik. Da stören die Filmaufnahmen aus der Bandgeschichte, die zwischendurch auf der Leinwand eingespielt werden, eigentlich eher.

Filmaufnahmen hätten gar nicht sein müssen

Nachdem das Zehnjährige gebührend gefeiert ist, spielen Bastille noch „anderen Kram“, wie Smith sagt. Zu hören gibt es unter anderem „Send Them Off!“ oder „Happier“, Tracks mit Einflüssen aus elektronischer Musik und HipHop. Was allerdings nicht weniger Spaß macht – und bei „Of The Night“, für das Bastille die Eurodance-Hits „Rhythm Is A Dancer“ und „Rhythm Of The Night“ verschmolzen haben, ist endgültig Partystimmung angesagt. Na dann: Auf die nächsten zehn Jahre!

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