Share on facebook
Share on twitter

Viel mehr als nur ein Geheimtipp: Das „Easterfield Festival“ in Eppendorf

Viel mehr als nur ein Geheimtipp: Das „Easterfield Festival“ in Eppendorf

07.09.2022
Share on facebook
Share on twitter
Liza Ohm sitzt auf einem Basketballfeld

Sängerin Liza Ohm, besser bekannt als Klebe, präsentiert am Freitag ihren fragilen Synthiepop. Foto: Roscha Naleppa

Eppendorf ist nicht der erste Stadtteil, der einem einfällt, wenn es um edgy Untergrund-Kultur geht. Teure Boutiquen, schnieke Cafés und Chihuahuas mit seltsamen Jäckchen – ja (oft)! Aber ein dreitägiges Festival, bei dem sowohl Popmusik als auch Kunst, Film und Literatur sowie Diskussionen zu Kulturthemen auf dem Programm stehen? Das verortet man doch eher auf St. Pauli.

Von Donnerstag bis Samstag ist jedoch ein 6600 Quadratmeter großes Open-Air-Gelände, das sich auf einem Hinterhof in Eppendorf versteckt und mit grünen Wiesen und Apfelbäumen aufwartet, Schauplatz des 2. „Easterfield Festivals“. Die Kulturbehörde unterstützt die Veranstaltung unter freiem Himmel mit Mitteln aus dem Outdoor-Förderprogramm, das „Veranstaltungen an weniger bekannten, besonderen Orten“ pushen will. Das Motto des von Design-Unternehmer Florian Berger und Kommunikations-Agenturchef Lars Meier initiierten Festivals: „Aus Hamburg für Hamburg“ – von den Künstler:innen über die Kurator:innen (elf an der Zahl) bis hin zum Catering haben alle Mitwirkenden Hamburg-Bezug.

Blick in den grünen Hinterhof, hier und da sitzen Menschen
Ist das schön! Der idyllische Hinterhof an der Osterfeldstraße in Eppendorf. Foto: Dahlina Sophie Kock

Haupt-Musikact Donnerstagabend ist Selig-Sänger Jan Plewka, der von Marco Schmedtje an der Gitarre begleitet wird (20 Uhr). Neben Selig-Songs stehen auch Lieder von Zinoba, Rio Reiser und Schmedtjes Soloprojekt auf dem Programm. Am Freitag ist noch ein alter Showhase am Start: Singer/Songwriter Pohlmann (20.30 Uhr). Früh kommen lohnt sich, um Sängerin Liza Ohm alias Klebe mit ihrem fragilen Synthiepop zuzuhören (Fr, 19.30 Uhr). Samstag ist dann die Hamburger Musikerin Nina Müller dran, die unter dem Namen Wim im Mai ihr Debüt „Boxer“ veröffentlicht hat: Songwriter-Pop, der unerwartete Haken schlägt (Sa, 20.30 Uhr).

Musik, Kunst und Filme beim „Easterfield Festival“

Zuvor bringt Newcomerin Willow Parlo ihren Dream-Pop, der Shoegazer-Fans begeistern wird, auf die Bühne (Sa, 19.30 Uhr). Umrahmt werden die Acts von Diskussionen, Kunst-Performances und Filmen. Im Skulpturengarten kann man dann bei Sonnenuntergang darüber sinnieren, ob die eigenen Stadtteil-Vorurteile noch Bestand haben.

„Easterfield“: 8.-10.9., 17-21 Uhr, Osterfeldstraße 6, Tagestickets ab 14 Euro, Programm und Infos hier

Share on facebook
Share on twitter

Das könnte Sie auch interessieren

Wir bringen Ihnen jeden Donnerstag gute Nachrichten frei Haus. Ob auf, vor und hinter den Bühnen – wir sind für Sie dabei und sprechen mit den spannendsten Menschen. Dazu gibt’s Tipps zu Veranstaltungen und Neuerscheinungen und vieles mehr.

Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Wonach suchen Sie?