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So kommt der Oscar ins Wohnzimmer!


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David Finchers „Mank“ stellt „Citizen Kane“-Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz (Gary Oldman) in den Mittelpunkt. Foto: Netflix

Sieben Tipps für einen ausgezeichneten Film-Abend zu Hause

Das Gute ist: Sie müssen jetzt nicht die Abendgarderobe rauskramen, um für Oscar-Flair zu sorgen. Die frisch geadelten Filme lassen sich auch in Schlafklamotten gucken. Das Schlechte: Ein Gefühl wie im Kino kommt dabei vermutlich eher nicht auf – eine große Leinwand, Popcorn und Bombast-Sound gibt’s im Wohnzimmer eben nicht. Und doch: Nie war eine Oscar-Film-Nacht so bequem.

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„Mank“ – Oscars für „Beste Kamera“ und für „Bestes Szenenbild“:

Zehn Mal war der Film nominiert, zwei Preise hat er schließlich abgeräumt. „Mank“ erzählt die Entstehungsgeschichte von „Citizen Kane“, im Mittelpunkt aber steht nicht Regisseur Orson Welles (Tom Burke), sondern Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz (Gary Oldman). Eine bildgewaltige Hommage ans klassische Hollywood. Zu sehen auf Netflix.

„Ma Rainey’s Black Bottom“ – Oscars für „Bestes Kostümdesign“ und „Bestes Make-up“:

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„Ma Rainey’s Black Bottom“:Viola Davis spielt Gertrude „Ma“ Rainey, die „Mutter des Blues“. Foto: Netflix

 

Regisseur George C. Wolfe setzt der „Königin des Blues“ ein filmisches Denkmal, das Bio-Pic war für fünf Oscars nominiert. Im Mittelpunkt stehen Gertrude „Ma“ Rainey (Viola Davis) und ihre Band – und die Aufnahmen einer Platte Ende der 20er Jahre. Der im Sommer 2020 verstorbene Chadwick Boseman („Black Panther“) hat hier seinen letzten Auftritt. Läuft bei Netflix.

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„Sound Of Metal“ – Oscars für „Bester Ton“ und „Bester Schnitt“:

„Sound Of Metal“: Riz Ahmed ist Ruben, ein Drummer, der sein Gehör verliert. Foto: Amazon Prime

Schlagzeuger Ruben (Riz Ahmed) verliert die Fähigkeit zu hören – und damit alles, was dem Ex-Junkie Halt  gibt. Das Drama von Darius Marder erzählt Rubens Weg in die Welt der Gehörlosen. Still, ruhig, beeindruckend. Zu sehen auf Amazon Prime Video.

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„Soul“ – Oscars für „Bester Animationsfilm“ und „Beste Filmmusik“:

Pixars Animationsfilm „Soul“ hat zwei Oscars gewonnen. Bild: Pixar/Disney+

 

Jazzpianist Joe hängt im „Davorseits“ fest – irgendwo zwischen Leben und Jenseits. Was er dort erlebt und wie (oder: ob?) er je wieder rausfindet, das erzählt der Pixar-Film, der bei Disney+ zu sehen ist.

„Tenet“ – Oscar für „Beste visuelle Effekte“:

John David Washington und Elizabeth Debicki in Christopher Nolans „Tenet“. Foto: Sky

 

Christopher Nolans Zeitsprung-Thriller hat es im August auf die große Leinwand geschafft – nicht selbstverständlich im ungewöhnlichen Kinojahr 2020. Der Film mit John David Washington und Robert Pattinson ist voller spektakulärer Stunts und Action-Einlagen. Zu sehen bei Sky.

„Mein Lehrer, der Krake“ – Oscar als „Bester Dokumentarfilm“:

Der Film über eine „Freundschaft“ zwischen einem Taucher und einem Oktopus hat so ziemlich alle Preise abgeräumt, die eine Doku abräumen kann. Zu sehen auf Netflix.

„If Anything Happens I Love You“ – Oscar als „Bester animierter Kurzfilm“:

In zwölf Minuten erzählt der Film die Geschichte eines Paares, das seine Tochter bei einem Amoklauf verloren hat. Die Trauer-Elegie läuft auf Netflix.

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