Share on facebook
Share on twitter

Lieblingssongs gegen den Corona-Blues!

Lockdown-Silvester überstehen: Lieblingssongs gegen den Corona-Blues

29.12.2020
Share on facebook
Share on twitter
Zu M.I.A.s Song „Paper Planes“ tanzt die Kultur-Ressort-Chefin der MOPO durch ihre Wohnung. Foto: Flauraud/dpa

Draußen regnet es anstatt zu schneien und ein Silvester im Lockdown steht uns bevor. Mit diesen Musik-Tipps aus der Redaktion bekommt man trotzdem gute Laune!

Men Without Hats – „Safety Dance“, M.I.A. – „Paper Planes“,  „Instant Street“ – dEUS, „And Your Bird Can Sing“ – Beatles, „My Shot“ – Hamilton von Nadine Rinke:

Den EINEN Lieblingssong, den gibt’s bei mir nicht. Musik macht mir immer gute Laune. Immer! Meine Stimmung verlangt nur eben mal nach dem einen, mal nach dem anderen Lied. Will ich wild durch die Wohnung tanzen, höre ich laut „Safety Dance“ von Men Without Hats. Und, ja, das ist manchmal selbst mir zu peinlich – dann wird’s M.I.A.s deutlich cooleres „Paper Planes“. Will ich ein wohlig warmes Gefühl, mache ich „Instant Street“ von dEUS an. Will ich zum Lachen gebracht werden, höre ich die herrlich-vergiggelte „Anthology“-Version von „And Your Bird Can Sing“ der Beatles. Und immer, wenn ich gerade beim Gedanken an 2021 gute Laune bekommen möchte, höre ich „My Shot“ aus dem „Hamilton“-Musical. Weil: Meine Güte, hab ich Bock auf Theater!

 

 

 

 

 

 

„Three Little Birds“ – Bob Marley von Florian Rebien:

Wenn ich gute Laune auf Knopfdruck haben möchte, reicht mir eigentlich nicht nur Musik, dann brauch ich auch ein paar passende Bilder dazu. Mit „Three Little Birds“ von Bob Marley gibt es für mich beides. Beste Reggae-Musik, die ich mit Strand und Sonne verbinde. Dazu der Text. Die Sonne geht am Morgen auf, ein Lächeln im Gesicht, drei Vögel zwitschern eine Melodie. „Don‘t worry about a thing, ‘cause every little thing is gonna be allright“, singt Bob Marley. Sorg dich um nichts, alles wird gut. Klingt vielleicht naiv. Sollte aber auch mal möglich sein. Für mich sind das Glücksmomente.

 

 

Drinking For 11“ – Mad Caddies von Frederike Arns:

Dieser Song ist für mich eine echte Ska-Pop-Mitsing-Granate – ich liebe die treibenden Bläser darin so sehr! Eigentlich erinnert er mich an meine erste Liebe, aber auch an ein legendäres Mad-Caddies-Konzert am 8. Oktober 2004 im Logo. Ich weiß das Datum noch so genau, weil ich letztens die Setlist zusammen mit dem Ticket wiedergefunden habe. Der Frontmann hat mir damals sogar das Mikro zum Mitgrölen hingehalten. Gerade ist sowas unvorstellbar, deswegen höre ich den Song momentan gerne ganz laut im Auto. Weil ich dann an diesen und so viele andere Konzert-Momente denken muss, rührt mich das oft sogar zu Tränen. Klingt jetzt pathetisch – ist aber so! Ich vermisse das alles sehr. Für den 3. August 2021 ist eine Mad-Caddies-Show im Gruenspan angesetzt. Hoffentlich kann das Konzert stattfinden! Wenn sie den Song spielen, werde ich wieder heulen müssen, das weiß ich jetzt schon. Vor Glück!

 

 

„Give It Up“ – KC And The Sunshine Band von Luis Heine:

Die Melodie dieses Disco-Klassikers aus den 80ern dürfte so ziemlich jeder kennen. Mit Textabwandlungen ist es besonders in vollen Fußballstadien und Darts-Hallen ein absoluter Stimmungsgarant und reißt jeden mit. Bis wir wieder in den Stadien dürfen, höre ich den Song einfach so – und bekomme wieder große Vorfreude und gute Laune. Auch in diesen tristen Tagen.

 

 

„All I Want For Christmas Is You“ – Mariah Carey von Nicola Daumann:

Ich weiß, das Lied ist extrem kitschig und nun wirklich für niemanden neu. Aber ich kann einfach nichts dagegen tun: Erklingt der melodische Auftakt des Songs der Diva, will ich sofort einstimmen und meine Haarbürste zum Playback-Mikro umfunktionieren. Spätestens beim Einsatz der klingenden Glöckchen tanze ich durch die Wohnung. Und dann das hohe „You“ am Schluss. Ich glaube, ein hohes G? – egal, es klingelt in den Ohren. Das Lied sorgt einfach verlässlich für gute Laune und gehört zu meiner Adventszeit wie Spekulatius.

 

 

„Stuff’n’Nonsense“ – Supersuckers von Stefan Krause:

Rockt wie die gesengte Sau und macht keine Gefangenen, dafür aber den Kopf frei für Träumereien von vollen Bierbechern und lauen Sommerabenden vor einer Festivalbühne, während einem der Moshpit wolkenweise den Staub in Augen und Nase prügelt. Wem die gut zweieinhalb Minuten zu kurz sind, dem sei das ganze Album („The Evil Powers Of Rock’n’Roll“, 1999) ans Herz gelegt.

 

 

„Do The Funky Chicken“ – Rufus Thomas von Folke Havekost:

Wer wissen will, warum Rufus Thomas (1917-2001) sich ältester Jugendlicher der Welt nannte, muss nur „Do The Funky Chicken“ hören – ein Stück, das der Tausendsassa aus Mississippi bei einem Auftritt in Tennessee einfach aus einem anderen Lied improvisiert hat. Die so absurde wie tanzbare Kombination aus Funk und Gegacker sorgt verlässlich für staunendes Lächeln, soweit sich das gerade mit den Bewegungen von Armen und Beinen vereinbaren lässt. Und sie lässt ahnen, wie froh Elvis Presley und Prince gewesen sein mussten, dass sie mit dem großartigen Entertainer auf einer Bühne gestanden haben. 2021 könnte doch mal wieder ein Jahr sein, in dem neue Tänze erfunden werden. Und sogar ausprobiert. Wenn das kein Grund zur Vorfreude ist.

 

 

„Viva La Vida“ – Coldplay von Ann-Christin Busch:

Ein Song, der mich garantiert entweder mitsingen oder durchs Zimmer tanzen lässt. Und er weckt Erinnerungen: 2017 konnte ich die britische Band live in Hannover erleben. Jeder Besucher hat am Einlass ein leuchtendes Armband erhalten und am Ende hat die ganze Arena im Dunkeln geblinkt. Es war einfach ein riesiges, buntes Fest.

 

 

„How You Like That“ – Blackpink von Annalena Barnickel:

Ein Song, der nicht nur für gute Laune, sondern auch für Selbstbewusstsein sorgt, ist „How You Like That“ von der sükoreanischen Girl-Group „Blackpink“. Die vier haben mit dieser Single ihre männlichen Kollegen vom Klick-Thron gestoßen – mit 86,3 Millionen Aufrufen in 24 Stunden. Auf der Playlist darf aber auch „Wo kann man das kaufen“ von „Alligatoah“ nicht fehlen. Der Sänger hat nicht nur eine sehr angenehme Stimme, in seinen Liedtexten steckt oft mehr als man beim ersten Hören bemerkt.

 

 

 

„What’s Love Got To Do With It“ – Walk Off The Earth von Rosita Chorengel:

Ein Musikvideo der kanadischen Indie-Band „Walk Off The Earth“ auf YouTube hat mich kürzlich aus dem Corona-Blues katapultiert. Eigentlich versprüht jedes Video dieser Band gute Laune. Ob es eine übermütige Version der kanadischen Nationalhymne ist, geflötet auf Ketchup-Flaschen oder ein Cover des Tina-Turner-Songs „What’s Love Got To Do With It“. Diese Version brachte mich am Sonntagmorgen dazu, vom Sofa aufzuspringen und zu tanzen. Konfetti für die Seele! Die Stimme von Frontfrau Sarah Blackwood wird getragen von den Harmonien der Band. Umwerfend, wie sie sich mitten im Song selbstgebaute Instrumente zuwerfen oder zu fünft einer Riesengitarre überraschende Sounds entlocken. Alles eignet sich als Instrument: eine Mini-Ukulele, ein Becher mit Besteck oder Tupperdosen.

 

 

„Demasiado Corazon“ – Mink de Ville von Dorothee Müller:

Wer könnte bei diesem Song stillsitzen? Schon bei den ersten Takten wippt der Fuß, und spätestens wenn die Trompeten einsetzen, gibt es kein Halten mehr. Der lateinamerikanische Rhythmus, die mitreißenden Mariachi-Bläser und die unvergleichliche Stimme des viel zu früh verstorbenen Willy de Ville lassen niemanden kalt. Auch nach fast 40 Jahren hat dieser Klassiker nichts von seiner Energie verloren. Der Text mag tragisch sein, die Musik ist jedenfalls pure Lebensfreude.

 

Share on facebook
Share on twitter

Das könnte Sie auch interessieren

Wonach suchen Sie?