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Berliner Rap-Duo Audio88 & Yassin kehrt mit „Todesliste“ zurück


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Audio88 & Yassin bringen kommenden Freitag (12. Februar) ihr neues Album heraus. Foto: Marius Knieling

Den Diss gegen ihre Rap-Kollegen haben Audio88 & Yassin auf den Vorgängeralben perfektioniert. Mit „Todesliste“ sucht sich das Berliner Duo nun ein neues Ziel. Diesmal kann es jeden treffen.

In der Diskographie der Wahlberliner Audio88 & Yassin wird „Todesliste“ wohl einen ganz besonderen Platz einnehmen. Allein schon die Produktion der 13 Songs in Zeiten von Corona sei ungewohnt gewesen, berichtet das HipHop-Duo. „Wir haben uns auf jeden Fall rekordverdächtig selten gesehen – vor allem dafür, dass wir ein Album gemacht haben“, erinnert sich Audio88.

Beim ersten Hören der Platte fällt auf: „Todesliste“ arbeitet sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern kaum an der Szene ab – sondern an der Gesellschaft. „Wir hätten es einfach albern gefunden, noch mal ein Album darüber zu machen, wie doof anderer Rap ist“, erklärt Audio88.

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In Anbetracht aktueller Twitter-Debatten klingt das Album dann plötzlich ungewollt zeitgemäß: „Ich bin weiß und privilegiert“, singt Yassin auf dem Song „WUP“. „Inhaltlich ist der leider recht zeitlos“, betont der Rapper.
Auf „Todesliste“ fehlen im Gegensatz zu vorherigen Alben die zahlreichen Gastauftritte. Waren auf „Normaler Samt“ noch unter anderem grim104, Dexter oder Megaloh dabei, gibt es mit „Garten“ offiziell nur ein Feature – und zwar mit der ehemaligen SXTN-Rapperin Nura.

Einziges offizielles Feature auf dem Album ist Nura, K.I.Z sind mit versteckten Parts dabei

„Abgesehen davon, dass Nura ein mega korrekter Mensch ist, hat sie das sehr professionell durchgezogen. Sie konnte den Text und hat gefühlt 1000 Aufnahmen gemacht“, berichtet Yassin. Zudem gebe es auf „Todesliste» noch kleine „Easter-Eggs“. Aufmerksame Hörer können sich demnach auf versteckte Parts von zwei K.I.Z-Mitgliedern freuen.

Künstlerisch auf Kuschelkurs waren Audio88 und Yassin noch nie. Neu ist allerdings, dass beim Hören von „Todesliste“ der eine oder andere Fan der Berliner HipHopper plötzlich merken könnte, dass es da um ihn geht. „Kein Gewissen ist unfehlbar“, betont Yassin. Das werde auch ihnen bald das Genick brechen, scherzt Audio88. (DPA)

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