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40 Jahre NDW: Ein ABC zum Jubiläum von „Sperrbezirk“ & Co.

40 Jahre NDW: Ein ABC zum Jubiläum von „Sperrbezirk“ & Co.

02.02.2021
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Die bayerische Rockgruppe Spider Murphy Gang im Jahr 1983. Foto: picture alliance /dpa

Expertinnen und Kennern ist klar, dass die Neue Deutsche Welle (NDW) im Pop schon Ende der 70er als Subkultur in der Bundesrepublik begann. Doch zum Massenphänomen wurde sie erst Anfang der 80er. Vor 40 Jahren kamen Lieder wie „Eisbär“ der Schweizer Band Grauzone, „Dreiklangs-Dimensionen“ von Rheingold, „Goldener Reiter“ von Joachim Witt und „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang groß raus. Die Neue Deutsche Welle erreichte 1981 einen ersten Höhepunkt. Ein Rückblick von A bis Z:

A wie ABWÄRTS: Hamburger Punkband mit Hits wie „Computerstaat“ (1980) – „Stalingrad, Stalingrad, Deutschland Katastrophenstaat“.

  

B wie BRUTTOSOZIALPRODUKT: 1983 ein Hit der Bochumer Band Geier Sturzflug, neben „Besuchen Sie Europa (solange es noch steht)“.

C wie CODO: „Codo … (düse im Sauseschritt)“ – DÖF-Lied über ein liebebringendes außerirdisches Wesen. Der Sommerhit 1983.

D wie DAF: Stand für die Elektropunk-Band Deutsch Amerikanische Freundschaft („Alles ist gut“, „Der Mussolini“).

 

E wie EISBÄR: Lied der Schweizer Band Grauzone, das 1981 zum Hit wurde. Eingängige Textzeile: „Eisbären müssen nie weinen“.

F wie FRL. MENKE: Sängerin, die mit „Hohe Berge“ 1982 einen der großen NDW-Hits landete. 2020 bei Anti-Masken-Demos gesehen.

G wie GOLDENER REITER: NDW-Klassiker von 1981 von Joachim Witt.

H wie HUBERT KAH: Hatte den NDW-Hit „Sternenhimmel“ 1982.

I wie ICH WILL SPASS: Hedonismus-Hymne von Markus aus dem Jahr 1982.

I wie IDEAL: Die Band ging als NDW-Vorreiter mit Hits wie „Blaue Augen“ und vor allem (Ich steh auf) „Berlin“ in die Geschichte ein.

 

J wie JUPITER: „Fred vom Jupiter“ (1982) gehört zu den Hits von Andreas Dorau.

K wie KNUTSCHFLECK: Lied der Sängerin Ixi 1983: „Mach mir doch kein Knutschfleck … der Knutschfleck bleibt und du bist weg.“

L wie LUFTBALLONS: „99 Luftballons“ von Nena ist der NDW-Hit schlechthin. Ende März 1983 Platz eins, 1984 sogar in England an der Spitze.

M wie MAJOR TOM: „Major Tom (völlig losgelöst)“ von Peter Schilling war ein Riesenhit und 1983 Platz eins in Deutschland.

N wie NEUE MÄNNER BRAUCHT DAS LAND: Titel von Ina Deter 1982, wobei sie wohl kaum den damals neuen Kanzler Helmut Kohl meinte.

O wie OTTO: Der Komiker sang NDW-Hits mit eigenen Texten nach – wie „Hurra, hurra, die Hexe brennt“.

P wie PALAIS SCHAUMBURG: Funkige Avantgarde-Band aus Hamburg – bekannter Song zum Beispiel „Wir bauen eine neue Stadt“.

 

Q wie QUATSCH: Als solcher galten Hits der Band Erste Allgemeine Verunsicherung aus Österreich. Waren aber politischer als man denkt.

R wie ROCK ME AMADEUS: Hit von Falco („Der Kommissar“, „Jeanny“). Mit dem Song erklomm der Österreicher 1986 sogar Platz eins in den USA.

S wie SPLIFF: Band, deren kommerzieller Durchbruch 1982 der mafiöse Ohrwurm „Carbonara“ war. Auch schön: „Das Blech“.

T wie TRIO: „Da da da“ (1982) war der Gaga-Hit schlechthin von dieser Band mit Stephan Remmler. Popgewordener Dadaismus.

 

U wie UKW: Band, die vor allem mit dem Lied „Sommersprossen“ 1982 in den Charts auf sich aufmerksam machte und die sich 1983 auflöste.

V wie VORAN: „Ein Jahr (Es geht voran)“ von Fehlfarben war 1982 in den Charts. „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht…“

W wie WALDSTERBEN UND -ZERSTÖRUNG: Großes Thema der 80er Jahre, das die Band Gänsehaut 1983 auch in ihrem Lied «Karl der Käfer» aufgriff.

X wie das X in EXTRABREIT: Die Band war eine der erfolgreichsten der NDW – etwa mit „Hurra, hurra, die Schule brennt!“ (1982 in den Charts).

 

Y wie das Y in SPIDER MURPHY GANG: Die Münchner Band regte 1981 mit ihrem „Skandal im Sperrbezirk“ auf, weil das Wort „Nutte“ darin vorkam.

Z wie ZARAH: Lied von Nina Hagen 1983. „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen.“ (DPA)

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