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Sorry für Sorry3000. Die bringen am Freitag ein neues Album raus!

Immer bereit die Blumen auch zurückzuwerfen: Sorry3000. Foto: Lorenz Troll
Immer bereit die Blumen auch zurückzuwerfen: Sorry3000. Foto: Lorenz Troll

Hat Sachsen-Anhalt nicht schon genug gelitten? Die Antwort lautet: Ja! Und trotzdem bringen die vier Hallenser der vermeintlich verklemmenten Underground-Pop-Band Sorry3000 eine neue Platte heraus. Das Album „Warum Overthinking dich zerstört“ erscheint am 16.Oktober. Die Single „Dirty Talk“ erschien bereits und ist gar nicht so verklemmt!

Sorry3000 – das sind Stefanie Heartmann, Frank Leiden, Bianca Stress und Joni Spumante aus Halle an der Saale, wo die vier auch richtige Berufe haben sollen. In ihrer Freizeit machen sie rezeptpflichtigen „Real-Pop“: irgendwas zwischen Synthies der 80er und einem hölzernen deutschsprachigen Gesang, irgendwo zwischen Kindergeburtstag, Aerobic-Stunde und Größenwahn.

99 Luftballons? Auf jeden Fall haben Sorry3000 großen Einfluss aus der Musik der 80er und 90er Jahre. Foto: Lorenz Troll
99 Luftballons? Auf jeden sind Sorry3000 stark von der Musik der 80er und 90er Jahre beeinflusst. Foto: Lorenz Troll

Jetzt haben sie sich mit dem Hamburger Label Audiolith zusammengetan. Gekonnt dringen sie ein in das Wesen der Menschen und gelangen an die Grenzen ihres Kosmos. Die Geschichten auf „Warum Overthinking dich zerstört” könnten in jeder deutschen Gegend spielen, wo für Provinzkitsch zu viel los ist und zu wenig für die geilen Stadtanekdoten.

Das Cover der neuen Single „Dirty Talk“. Foto: Sorry3000/Audiolith
Das Cover der neuen Single „Dirty Talk“. Foto: Sorry3000/Audiolith

Also knallen sie uns den Alltag ins Gesicht – bei „Nasenspray” kommen sie etwa auf die Rezeptpflicht zu sprechen. Doch auch andere heiße Eisen bleiben nicht unangetastet: Fahrradklau, Verschenkekiste, Unischeiße, unromantische Intellektuelle, die Überschätzung der Natur und das gleichnamige Endlosthema der Single „Fitness”. Die jüngste Auskopplung „Dirty Talk“ ist leichte, tanzbare Kost und auch der erste Sex-Song von Sorry3000.

Synthieklänge, Indiegedonner, Sprechgesang – und auch vor Bläsern machen Sorry3000 keinen Halt. Sie geben zwar als ihre Vorbilder Die Sterne, Tocotronic, David Bowie, Marlene Dietrich und Heinz Strunk an, werden sich aber sicher auch Vergleiche mit den Lassie Singers, Peter Schilling, der Spider Murphy Gang oder Schnipo Schranke gefallen lassen müssen.

Diesen Freitag, am 16. Oktober, erscheint ihr Album bei Audiolith.

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