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Jan Delays neues Album wird „Earth, Wind & Feiern“ heißen – die Single „Intro“ ist frisch erschienen!


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Das Albumcover hat der Künstler William Gutierrez gestaltet. Bild: Facebook Jan Delay

Jan Delays neues Album wird „Earth, Wind & Feiern“ heißen. Das hat er ganz frisch in den sozialen Netzwerken verkündet. Nach „Hammer und Michel“ (2014) und dem Beginner-Album „Advanced Chemistry“ (2016) kommt nun also wieder ein Soloalbum von ihm. Es erscheint am 21. Mai – er schreibt darüber: „Ich liebe es über alles. Hab einfach alles an Mukke gemacht, was ich feier. Funkyreggaeafroboogielatinskatrap oder so ähnlich“. Damit sind nun auch die Genre-Spekulationen über das Album vorbei.

Die erste Single „Intro“ ist auch gerade erschienen – laut Jan Delay bildet sie die Bandbreite des neuen Albums ab und zündet die „Bockness“ an. Das dazugehörige bunte Video voller Hamburg-Orte, Musiker-Referenzen und Gastauftritte macht großen Spaß!

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„Yo, es geht eins-zwo, eins-zwo, Mikrofon-Check. Wo hast du gesteckt? Viel zu lange weg!“ – das sind die ersten Zeilen, die Jan Delay auf einem herrlichen Fanfaren-Beat im Disko-No.-1-Sound rappt. Den Reggae hört man auch schon raus – genauso wie lustige Oldschool-Videospiel-Geräusche. Im Video läuft er durchs Hamburger „La Boom“-Studio von seinem Produzent Kaspar „Tropf“ Wiens, um sich dann in eine pixelige Videospielfigur zu verwandeln. Er rappt die Zeile „Von Hamburg in die Welt wie Karl Lagerfeld“.

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Jan Delay: „Von Hamburg in die Welt wie Karl Lagerfeld“

Man sieht die Erde von oben, woraufhin dann reingezoomt wird und Jan Delay auf einmal mitten in Hamburg im Werkhof der Bernstorffstraße 117 („Viva La Bernie!“) landet. Wieder einen Moment später ist er in einem „Photoshop“-Programm und um ihm herum wird eine Bühne, seine Band Disko No. 1 und das Publikum gebaut. Die bunte „Karl Kani“-Klamotte weicht einem Anzug von „Herr von Eden“.

„Earth, Wind & Feiern“: Hoffnung auf bessere Zeiten für Livemusik 

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Diese Szene macht in diesen schweren Zeiten Hoffnung für die Livemusik-Branche! Und auch seine Textzeilen passen: „Ja, es sind finstere Zeiten, aber das muss gar nicht sein. Lass’ uns die Wolken vertreiben, ich hab’ Sonne dabei.“ Damit meint er natürlich sein Album „Earth, Wind & Feiern“ und die Hoffnung, die 2021 auf dem Corona-Impfstoff liegt.

Wieder Szenenwechsel – Jan Delay landet im wunderbaren „Groove City“-Plattenladen. Apropos Platten: Er rappt nicht nur vom Wu-Tang Clan, Oasis und Udo Lindenberg – überall gibt’s Musiker-Referenzen. Am Anfang läuft er durch einen Flur, dessen Wände voll mit Plattencovern sind (zum Beispiel Ton Steine Scherben oder Sixto Rodriguez) und als er über Düsseldorf rappt, legt sich ein Instagram-Filter mit Kraftwerk-Schrift über ihn (statt „Die Mensch-Maschine“ steht dann da „Jan.Maschine“).

Jan Delays neues „Intro“-Video ist voll mit Hamburg-Orten, Musiker-Referenzen und Gastauftritten

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Viele Gastauftritte gibt’s auch: Denyo und DJ Mad sind natürlich dabei, die Bandmitglieder der Disko No. 1 auch immer wieder, Produzent Tropf, ein Ottifant (?), Zeichnungen von Udo Lindenberg und viele weitere. Besonders rührend: Es wird auch ein Bild von Andreas Daermann gezeigt – er war ein wichtiger Musikmanager bei der Plattenfirma Universal und verstarb im August 2020 mit 57 Jahren plötzlich.

Erinnerung an den Musikmanager Andreas Daermann

Es gibt bestimmt noch viele weitere Referenzen, die beim wiederholten Gucken des Videos nach und nach entdeckt werden (Oh, habt ihr den Werder-Bremen-Wimpel gefunden?). Aber genau diese bunte Vielfalt scheint offenbar auch das Genre-Konzept des neuen Albums zu sein. Das macht große Lust und Spannung auf die nächste Single, denn das hier war ja erst mal „nur“ das Intro.

Jan Delay, wir freuen uns, dass du uns die schweren Zeiten ohne Livemusik mit neuer Musik versüßt!

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