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Popstar und Straßenmusiker: Passenger vermisst die Fußgängerzone


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Der Popstar Passenger vermisst es, in der Fußgängerzone zu spielen. Foto: picture alliance /Sebastian Gollnow/dpa

Der britische Musiker Passenger („Let Her Go“) vermisst die Auftritte auf der Straße. Der Sänger und Songwriter aus Brighton, der mit bürgerlichem Namen Mike Rosenberg heißt, trat bis zur Coronavirus-Pandemie leidenschaftlich gern in Fußgängerzonen auf. „Wir machen das alle zwei Jahre, normalerweise immer dann, wenn ein neues Album rauskommt“, erzählte er in London. „Es ist eine wunderbare Möglichkeit, den Leuten davon zu erzählen und ihnen ein kostenloses Konzert zu schenken.“ Passengers Karriere begann auch als Straßenmusiker.

Mittlerweile füllt er längst große Hallen, doch die Begeisterung für spontane Auftritte hat er sich bewahrt. „Es ist ein wichtiger Teil von Passenger“, sagt Rosenberg. „Ich habe das vier oder fünf Jahre lang gemacht und mich so daran gewöhnt. Das waren einige meiner schönsten Jahre. Diese Freiheit gibt einem ein echtes Gefühl von Spontaneität.“

Das Album erscheint bei Sony Music.

Kommenden Freitag (8. Januar) veröffentlicht Passenger sein neues Album „Songs For The Drunk And Broken Hearted“. Eigentlich hätte es schon im vergangenen Mai erscheinen sollen, aber wegen der Corona-Krise wurde die Veröffentlichung verschoben. „Wir konnten es nicht promoten, wir konnten nicht auf der Straße spielen und alles, was wir normalerweise zu einem neuen Album machen. Deshalb haben wir gewartet.“

 

 

Bis Passenger wieder in einer Fußgängerzone zu sehen und zu hören ist, müssen sich der Musiker und seine Fans nun leider trotz der Albumveröffentlichung noch länger gedulden. Auch in Großbritannien gelten wegen der Corona-Pandemie weiter Ausgangsbeschränkungen. Dafür streamt Passenger am Sonntag (10. Januar) einen im Oktober aufgezeichneten Auftritt aus der menschenleeren Londoner Royal Albert Hall.

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