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Molotow sagt Geburtstags-Festival ab


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Schade, der Molotow-Geburtstag , der für kurz vor Weihnachten geplant war, muss wegen Corona abgesagt werden. Symbolfoto: dpa

Von Svea Eßer

Die Vorfreude war bereits groß – doch die aktuelle Corona-Lage machte erneut einen Strich durch die Rechnung vieler Hamburger:innen. Der 30-jährige Geburtstag des beliebten Hamburger Clubs „Molotow“ musste abgesagt werden.

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Groß kündigte der Club bereits seit Wochen sein „30 Years Of Molotow“-Festival an, verkündete immer wieder neue Bands und Musiker:innen, die auftreten sollten. Darunter waren Fritzi Ernst, Kaffkiez, Schomaker und viele weitere.

Fritzi Ernst, Kaffkiez, Antje Schomaker und viele weitere: Das Line-up wäre großartig gewesen

Doch heute (8.12.) kamen per Instagram dann die schlechten Nachrichten für alle Festival-Fans: „Wir sind unfassbar traurig und es bricht uns das Herz“, so schreibt das Molotow-Team in seinem Post, doch das Geburtstags-Festival müsse abgesagt werden.

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Obwohl die Party als 2G+-Event geplant war, lasse die derzeitige Entwicklung der Corona-Lage es nicht zu, „ein Festival mit vielen Bands und Besuchern guten Gewissens durchzuführen“, heißt es.

Schon 2020 sei der Club eigentlich 30 Jahre alt geworden, so Fenja Möller vom Molotow gegenüber MOPOP. Ein ganzes Festival sei bereits geplant gewesen, doch dann kam die Pandemie. „Da konnten wir es noch nicht einmal ankündigen“, erinnert Möller sich. In diesem Jahr scheiterte der Festival-Versuch dann erneut an der Corona-Lage.

Die Tickets für den 17. und 18. Dezember können die Fans nun wieder zurückgeben – das Geld dafür werde zurückerstattet, so Möller. Im nächsten Jahr solle es dann einen weiteren Anlauf geben, einen neuen Termin gebe es aber noch nicht: „Wir sind jetzt erst mal wieder damit beschäftigt, Fördermittel zu beantragen.“

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2022: Neuer Versuch für Festival geplant

Die Absage zieht dem Club ordentlich Geld aus der Tasche – doch eine Durchführung des Festivals trotz derzeitiger Corona-Entwicklung hätte sich falsch angefühlt. „Das war eine lange Hin- und Her-Überlegung“, so Möller, „doch letztendlich war es für unser Gefühl nicht sicher genug“. Außerdem habe die Erfahrung aus den letzten Wochen gezeigt, dass viele Menschen trotz Tickets ohnehin nicht zu Veranstaltungen dieser Art kämen – „wegen der gleichen Sorge und Ungewissheit“.

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