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Linkin Park überraschend zurück in Hamburg – mit einer Frau am Mikro

Mike Shinoda und Emily Armstrong von Linkin Park beim Comeback-Auftritt in Los Angeles.
Mike Shinoda und Emily Armstrong von Linkin Park beim Comeback-Auftritt in Los Angeles.
Foto: picture alliance/Jordan Strauss/Invision/AP

Nach sieben Jahren Pause melden sich Linkin Park zurück – mit einer neuen Frontfrau. Die 38-jährige Emily Armstrong („Dead Sara“) tritt in die Fußstapfen des verstorbenen Sängers Chester Bennington. Doch schon jetzt kommt Kritik auf. Schon in rund zwei Wochen spielen die NuMetaller aus Kalifornien in Hamburg.

In neuer Aufstellung präsentierte sich die Band in einem knapp einstündigen Konzert aus Los Angeles am Donnerstagnachmittag (Ortszeit), das live auf den Social-Media-Kanälen von Linkin Park übertragen wurde. Auch ein neues Album soll es demnach geben: „From Zero“ erscheint am 15. November.

Spekulationen um ein Comeback hatte die Band zuletzt mit zwei Countdowns in den sozialen Medien angeheizt. Armstrong war bei dem Auftritt nun nicht das einzige neue Gesicht. Am Schlagzeug saß mit Colin Brittain ein weiteres neues Mitglied. Die Gitarre spielte Alex Feder – aber wohl nur in Vertretung für Stamm-Gitarrist Brad Delson, wie Sänger Mike Shinoda sagte. „Und die Rolle von Chester Bennington liegt (…) bei jedem von euch“, sagte Shinoda an das Publikum gewandt.

Linkin Park: Neues Album, neue Single, neue Tour

Neben dem neuen Album dürfen sich die Fans auch auf eine weltweite Tournee der Band freuen. Am 22. September treten Linkin Park in der Hamburger Barclays Arena auf (Vorverkaufsstart: 13. September, 10 Uhr). Angekündigt sind unter anderem auch Konzerte in London, Seoul und New York. Mit der Single „The Emptiness Machine“ veröffentlichte die Band außerdem einen Vorgeschmack auf die neue Ausrichtung.

Emily Armstrong von Linkin Park bei Comeback-Auftritt in Los Angeles.Foto: picture alliance/Jordan Strauss/Invision/AP
Emily Armstrong von Linkin Park bei Comeback-Auftritt in Los Angeles.

Mike Shinoda sagte in einer Mitteilung, der Albumtitel „From Zero“ beziehe sich sowohl auf die Anfänge der Band, als auch auf die neue Phase, die vor ihnen liege. „Klanglich und gefühlsmäßig geht es um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – unser typischer Sound, aber neu und voller Leben.“

Doch schon jetzt sorgt die neue Frontfrau für Kritik. In den sozialen Netzwerken wird behauptet, dass Emily Armstrong Mitglied bei der umstrittenen Glaubensgemeinschaft Scientology sei. Zudem soll sie angeblich mit dem ehemaligen Schauspieler Danny Masterson befreundet sein, der 2022 wegen zwei Vergewaltigungen in den Jahren 2001 und 2003 zu drei Jahrzehnten Haft verurteilt worden ist. Zu beiden Punkten hat sich Armstrong bislang nicht geäußert.

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Linkin Park wurde Ende der 90er Jahre durch eine Mischung aus Metal, Rock, Rap-Klängen und elektronischen Sounds bekannt und gehört zu den erfolgreichsten Rockbands der Welt. Sänger Bennington hatte sich im Alter von 41 Jahren das Leben genommen. Die Band hatte seitdem mit ungewisser Zukunft pausiert. (dpa/mp)

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