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Hurricane & Co.: Sieben große Festivals wegen Corona abgesagt


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Auf diesen Anblick müssen wir auch im Sommer 2021 verzichten: Das Hurricane fällt auch dieses Jahr aus.

Schock-Nachricht für alle Festival-Fans: Sieben große Open-Air-Festivals in Deutschland und der Schweiz fallen auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Das teilte das Veranstalter-Netzwerk Eventim Live am Mittwoch mit. Abgesagt sind damit unter anderen das „Hurricane Festival“ in Scheeßel,, das „Deichbrand“ bei Cuxhaven, sowie „Rock am Ring“, „Rock im Park“ und „Southside Festival“.

Die MacherInnen des „Hurricane-Festivals“ gaben die schlechte Nachricht in den sozialen Medien bekannt. Heute sei „einer der ganz besonders beschissenen Tage“, weil man an dieser Stelle erneut „all den Festivalverrückten, den Musikfreaks, den ganzen Livejunkies und Lieblingsgästen da draußen irgendwie verklickern“ müsse, dass das beliebte Festival auch in diesem Sommer nicht stattfinden könne.

Hurricane Festival 2021 abgesagt: „Haben alles versucht“

Weiter heißt es bei Facebook: „Wir haben alles versucht. Wir haben mit einem Haufen großer und kleiner Veranstalter, sowie mit heftigen Virologen, Hygienikern und weiteren Experten monatelang an Infektionsschutz- und Hygienekonzepten gefeilt, die Festivals eventuell hätten möglich machen können, letztendlich dieses Jahr für die Katz.“

Die anhaltende Unsicherheit bezüglich politischer Rahmenbedingungen und finanzieller Förderungen, die Verzögerung des Impf-Rollouts und die neuen Virusmutanten hätten den Organisatorinnen und Organisatoren „so richtig in den Hintern getreten.“ Klar sei, dass die Gesundheit von Gästen, Crew und KünstlerInnen vorgehe – deshalb habe man sich erneut zu einer Verschiebung entschieden.

Ein neuer Termin steht bereits fest: Das Festival soll vom 17. bis 19. Juni 2022 stattfinden.

Deichbrand und weitere Festivals fallen ebenfalls aus

Neben dem Hurricane Festival werden auch Deichbrand, Southside, Rock am Ring, Rock im Park, SonneMondSterne und Greenfield verschoben. Allen Ticketinhabern werde unkompliziert die Möglichkeit gegeben, die Festivals in 2022 zu besuchen, erklärte Eventim. Man bedaure die Absage und teile die Enttäuschung aller Beteiligten, erklärte dessen CEO Klaus-Peter-Schulenberg. Sicherheit und Schutz der Gesundheit aller gingen jedoch vor.

Schuleberg weiter: „Klar ist auch, dass die weiterhin unsichere Lage die dramatische wirtschaftliche Situation der Livemusik-Branche weiter verschärft. Wir arbeiten auf vielen Ebenen daran, dass Livekultur möglichst schnell und sicher auf die Bühne zurückkehren kann.“ (due)

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