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Heino „will ein Zeichen setzen“ – mit dem Singen der Nationalhymne

Der Sänger Heino
Sänger Heino (86) plant, die deutsche Hymne während seiner Tournee anzustimmen. (Archivbild)
Foto: IMAGO / Sylvio Dittrich

Heino freut sich darauf, seine Hits bei einer Tournee ab Mai in voller Länge auf der Bühne zu singen. Außerdem plant er die deutsche Hymne in den Sälen anzustimmen: „Einigkeit und Recht und Freiheit“.

Heino (86) bringt die deutsche Hymne unters Volk. Bei seiner neuen Tournee „Made in Germany“ singt er erstmals nach 30 Jahren wieder seine Erfolgstitel in voller Länge auf der Bühne – und die Nationalhymne „Einigkeit und Recht und Freiheit“. Heino hat nach eigenen Worten bewusst kleinere Säle mit höchstens 800 Plätzen für die Tour gewählt. Los geht es am 10. Mai in Coswig bei Dresden. „Ich hasse große Hallen, 10.000 bis 15.000 Leute, das ist unpersönlich“, sagte Heino. Er wolle, dass die Leute ihm zuhören.

Mitsingen der Hymne bei Konzerten erwünscht

Heinos Manager Helmut Werner sagte am Sonntag in Dresden über die Pläne, die dritte Strophe vom „Lied der Deutschen“, also die Nationalhymne, bei den Konzerten anzustimmen: „Damit setzen wir ein Zeichen, dass sie das ganze Jahr gesungen wird, nicht nur am Tag der Deutschen Einheit.“ Heino zeige seinen Stolz auf die Heimat, auf Brauchtum und deutsche Kultur, sagte Werner. Dafür sollen auch die Tour-Plakate in Schwarz-Rot-Gold stehen.

Vor gut 25 Jahren sang Heino die Nationalhymne für einen Boxkampf von Henry Maske ein. Das ist laut Werner bei der Plattenfirma Heinos meistgestreamter und heruntergeladener Titel, weit vor „Blau blüht der Enzian“. Dieses offensichtliche Interesse sei ein Grund, die Hymne ins Konzertprogramm zu nehmen. Bei den Auftritten im Bundesgebiet sei Mitsingen ausdrücklich erwünscht.

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„Ich freue mich vor allem, mal wieder meine Titel auszusingen“, meinte Heino. „Das ist dann auch für mich Neuland, ich muss meine alten Titel wieder auswendig lernen und das ist bei so vielen Hits viel“, sagte der Sänger, der in 65 Jahren über 1300 Titel auf Platte aufgenommen hat. 25 bis 30 sollen ins Programm kommen, neben Klassikern wie „La Paloma“ und „Rosamunde“ auch „Junge“ von der Rock-Band Die Ärzte.

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