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Hamburger Club-Szene ruft nach Hilfe: „The Show must go on“

Das Hamburger Clubkombinat richtet sich mit einem Sofortprogramm an die Politik.

Foto: Kevin Winiker

Hamburgs Musikclubs zittern: Der anstehende Corona-Winter und die Maßnahmen der Politik sorgen für Existenzängste. Unter dem Titel „Rettet die Clubkultur – The Show must go on“ hat der Zusammenschluss Clubkombinat jetzt einen Hilferuf veröffentlicht.

„Die Herausforderungen für alle sind enorm und wer sparen muss, wird sehr wahrscheinlich zuerst im Freizeitverhalten Kürzungen vornehmen. Corona ist für uns noch längst nicht überstanden“, sagt Kai Schulz, erster Vorsitzender des Clubkombinats. Ob die „Clubkultur, so wie wir sie bislang kennen und lieben, die kommende Phase überlebt“, sei fraglich.

Hamburgs Clubszene bangt um ihre Existenz

Hohe Energiekosten verschärften die Lage ebenso wie ausgelaufene Hilfsprogramme, das Infektionsschutzgesetz des Bundes, kurzfristige Konzertabsagen oder schwierige Planungen für Herbst und Winter. Die Clubbetreiber:innen sehen nun die Politik in der Pflicht.

Im Zehn-Punkte-Sofortprogramm fordert das Clubkombinat unter anderem einen Rettungsschirm und weitere Hilfsmaßnahmen, die mindestens bis Ende 2023 greifen. Außerdem fordert das Programm eine eigene Ansprechpartner:in für Clubthemen, die in der Kulturbehörde angesiedelt wird.

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„Die Lage ist ernst und es muss dringend gehandelt werden. Wir werden nicht still sein, sondern laut unsere Lösungsansätze verkünden und mit Nachdruck unsere Situation publik machen“, sagt Schulz.

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