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Haftbefehl gibt erstes Konzert seit Netflix-Doku: „Scheiß auf Drogen!“

Osnabrück: Der Rapper Haftbefehl gibt ein Konzert im Alando Ballhaus.
Osnabrück: Der Rapper Haftbefehl gibt ein Konzert im Alando Ballhaus.
Foto: Philipp Hülsmann/dpa

Bei seinem ersten Konzert seit Veröffentlichung der erfolgreichen Netflix-Doku über sein Leben hat Deutsch-Rapper Haftbefehl versichert, weg von den Drogen zu sein. „Ihr habt bestimmt alle meine Doku gesehen. Ich wollte Euch noch sagen, ich bin clean“, rief der Musiker in der Nacht auf Samstag seinen Fans von der Bühne zu – lauter Jubel brandete auf. „Und ich hoffe, ihr bleibt es auch. Scheiß auf Drogen!“

„Babo – Die Haftbefehl-Story“ über Aykut Anhan (39), wie Haftbefehl mit bürgerlichem Namen heißt, wurde zum großen Erfolg für den Streamingdienst Netflix. Der viel diskutierte Dokumentarfilm kam bereits wenige Tage nach seiner Veröffentlichung Ende Oktober auf Millionen Views und schoss auf Platz eins in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Doku wird thematisiert, dass der Musiker jahrelang Kokain konsumierte. In vielen Aufnahmen wirkt er schwer gezeichnet.

Rapper schüttelt ein paar Hände

Der Saal im Alando Palais in Osnabrück war in der Nacht nach Beobachtung eines dpa-Reporters gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen. Während des Konzerts, das erst nach Mitternacht begann und nur eine halbe Stunde dauerte, schüttelte Haftbefehl vorne an der Bühne Hände. Er gab auch Hits wie „069“ und „Chabos wissen wer der Babo ist“ zum besten.

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Der Rapper wirkte deutlich schlanker als ihn die letzten Bilder in der Doku zeigen. Den unteren Teil seines Gesichts hielt er während des Auftritts bedeckt. Haftbefehl beendete das Clubkonzert ohne Zugabe. (dpa)

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