Er war Mitglied einer der einflussreichsten britischen Bands überhaupt: Gary „Mani“ Mounfield, Bassist der Stone Roses, ist tot. Er wurde 63 Jahre alt.
„Mit schwerstem Herzen muss ich das Ableben meines Bruders bekannt geben“, schrieb sein Bruder Greg am Donnerstag auf Facebook. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Erst in der vergangenen Woche hatte Mounfield eine Lesereise durch Großbritannien für 2026 angekündigt.
Der Musiker aus Manchester war bereits Bassist bei Waterfront, einem Vorläufer der Stone Roses, bevor er Ende 1987 zur Gruppe stieß. Sein Einstieg gilt als einer der Faktoren für den Durchbruch der Band und ihren Aufstieg zu Ikonen der sogenannten Madchester-Szene, die Indierock mit 60er-Psychedelic-Rock und tanzbaren Beats verschmolz.
Mounfield mitverantwortlich für Durchbruch der Stone Roses
„Als Mani dazukam, veränderte sich alles beinahe über Nacht“, erinnerte sich Sänger Ian Brown später. „Es wurde ein völlig anderer Groove. Plötzlich passte alles zusammen.“
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Mounfield spielte auf dem gefeierten, selbstbetitelten Debütalbum, das als eines der besten Alben der Rockgeschichte gilt. Bands wie Oasis und The Verve nennen die Stone Roses als große Inspiration zu eigenen Großtaten beziehungsweise überhaupt zur Gründung einer Band. „Völlig geschockt und am Boden zerstört, als ich die Nachricht über Mani, meinen Helden, hörte“, schreibt Oasis-Frontmann Liam Gallagher auf X. (tst)


































