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Neuer Jazz-Club in der City: Das ist das Programm im Nica

Großer Raum mit Säulen, viele Menschen sitzt an kleinen Tischen, im Hintergrund eine Band auf der Bühne
Der neue Jazzclub bei der Eröffnung am 9. November
Foto: Steven Haberland

Dass die Innenstadt belebt werden sollte, darüber wird seit Jahren gesprochen. Mit dem neu eröffneten Nica-Jazz-Club dürfte jetzt ein Riesensprung gelungen sein. Im Erdgeschoss des Gebäudes Alter Wall 20 mit Blick auf das  Alsterfleet wird ab sofort bis zu fünf Mal die Woche Live-Musik geboten – barrierefrei.

Neben dem Genre Jazz sollen auch Blues, Funk und Soul hier eine Heimat finden. Fee Schlennstedt, geschäftsführende Gesellschafterin, unter deren Führung schon das Berliner Quasimodo 2019 zum „Club des Jahres“ gekürt wurde, möchte große internationale Namen genauso dabeihaben wie lokale Nachwuchsmusiker:innen. Auch für spontane Jam-Sessions nach Vorbild des Onkel Pö soll das Nica eine Bühne bieten.

Am 9. November wurde der neue Jazz-Club eröffnet

Ein Club als Ort der Begegnung und des Austauschs soll es sein – wie ein Nach-Hause-Kommen – und das nicht nur für Jazz-Liebhaber reiferen Alters, sondern auch für die jüngere Zielgruppe (es gibt ermäßigte Studententickets!). Die Stadt hat den neuen Jazzclub mit 250.000 Euro gefördert, was etwa ein Fünftel der Gesamtkosten deckt. 300 Sitzplätze gibt es für das entspannte Beisammensein. Ein Parkhaus befindet sich im Gebäude.

Und ein vielseitiges Programm gibt’s obendrein. Am Sonnabend (20.30 Uhr) löst sich mit Stefan Hunstein & Axel Nitz das Rätsel um die Namensgeberin des Clubs: Sie präsentieren Texte und Musik angelehnt an das Buch „Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche“ von der berühmten Pariser Jazzmäzenin Nica aka Baronesse Pannonica de Koenigswarter – Ikone, Mentorin und Vertraute aller Jazzer im New York der 50er und 60er Jahre. Am Sonntag (19 Uhr) dürfen sich die Gäste zum Cuban Jazz der mehrfach Grammy-nominierten Sopransaxofonistin und ihrer Ladies-Band – Jane Bunnett And Maqueque – treiben lassen.

Buntes Programm im neuen Club am Alten Wall

Mit Shalosh gibt es am Mittwoch (20.11., 20.30 Uhr) ein israelisches Power-Trio des Heavy-Jazz. Am Donnerstag (21.11., 20.30 Uhr) heizt die franko-algerische Sängerin, Cellistin und Songwriterin Nesrine ein. Andreas Schaerer, Kalle Kalima und Tim Lefebvre erfinden sich am Freitag (22.11., 20.30 Uhr) für ihr neues Projekt „Evolution“ mit Balladen neu.

Kurz: Nica – das ist eine wahnsinnige Bereicherung für die Hansestadt!

Nica-Jazz-Club: Programm und Tickets unter nica-jazzclub.de

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