Auf dem Foto da oben lässt es sich nur erahnen, auf dem Albumcover spielt es die Hauptrolle: dieses rotgoldene Licht, das nur die Abendsonne so hinbekommt und das im Untergang das Beste aus ungefähr allem herauszuholen weiß. „When The Night Comes“ heißt dann auch diese (erste) Platte des Hamburger Duos Roller Derby.
Vor vier Jahren haben Philine Meyer und Manuel Romero Soria die Band gegründet – und genauso entschleunigt, wie sie an die Albumproduktion herangegangen sind, so entschleunigt klingen auch ihre Songs. Dream- und Bedroom-Pop, der an Alvvays, Beach House, Mazzy Star und Angel Olsen erinnert. Philine Meyers Gesang verzerrt und wunderbar einlullend, Manuel Romero Sorias Gitarren, na ja, verzerrt und wunderbar einlullend.
Debütalbum von Roller Derby: „When The Night Comes“
Das klingt nicht nach Lüneburg, wo die beiden sich kennengelernt haben, das klingt nach großer Welt. Aber natürlich fangen sie erst einmal klein(er) an: mit einem Konzert im Bahnhof Pauli. Ganz entschleunigt.
Bahnhof Pauli: 28.3., 20 Uhr, 23 Euro

































