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Spaßvogel im Paradiesgarten: Sasha singt im Schmidts Tivoli – und frotzelt mit Band und Publikum

Sasha hat Spaß im Schmidts Tivoli. Foto: Patrick Franck
Sasha hat Spaß im Schmidts Tivoli. Foto: Patrick Franck
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Eigentlich wollte Sasha ja diesen Herbst mit einer lange geplanten Entertainer-Show im Schmidt-Theater auftreten. Dann kam Corona und die Auftritte wurden ins kommende Jahr verschoben. Die Enttäuschung bei seinen Fans war groß – drum lud er jetzt recht spontan zu zwei kleinen, intimen Unplugged-Konzerten in den Paradiesgarten des benachbarten Tivoli.

Mit chilliger Gitarrenmusik, schwarzweiß gemustertem Hawaiihemd und seiner lässigen Art erobert Sasha die Herzen des Publikums im Sturm. Mal schmalzig, mal groovig, mal rockig-rotzig, dann wieder gefühlvoll singt, jazzt und rockt er sich durch seine Setlist – und ulkt zwischendurch mit Band und Publikum.

Da macht es auch gar nichts, wenn er mal einen Text vergisst. „Da sind jetzt 87 Songs in meinem Vorderhirn, aber nicht der, den ich singen soll“, sagt der charmante Sänger und lacht, jammt ein paar Minuten mit seiner Band, setzt ein, bricht ab („Das war jetzt viel zu hoch, ich bin raus.“) – bis es endlich klappt. Immer lächelnd, meist laut lachend frotzelt der Sänger mit seinen vier Mitmusikern – Bassist, Gitarrist, Violinistin, die auch mal zur Klampfe greift, und Schlagzeuger.

Alle haben sichtlich Spaß – gerade bei den kurzen Improvisations-Parts. Ob tolle Unplugged-Versionen von „Slowly“ und seinem Erfolgshit „Lonely“, bei dem der 48-Jährige sogar im Sitzen auf seinem Barhocker einen Hüftschwung wagt, oder eine reggaeartige Rapeinlage – Sasha ist der geborene Entertainer und genießt es sichtlich, endlich wieder im Rampenlicht zu performen.

Nach „Something Special“ und „This Is My Time“ fordert das Publikum am Montagabend mit rhythmischem Klatschen eine Zugabe. Die gibt’s dann auch: natürlich seinen Megaerfolg „If You Believe“, mit dem das 75-minütige Konzert sein Ende findet und ein rundum glückliches, gut gelauntes Publikum nach Hause entlässt. Der Abend hat bewiesen: Das Tivoli-Tropenparadies-Konzept funktioniert auch perfekt für kleine, gemütliche Konzerte.

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