Gute Gene sind hilfreich, gute Kontakte besser. Im Fall von Sophie Auster heißt das: Sie singt zwar selbst, aber ihr weltberühmter Vater Paul kannte die richtigen Leute und fädelte ihren ersten Plattenvertrag ein. Da war sie gerade 19. Inzwischen kann die 37-Jährige auf eine Karriere als Singer/Songwriterin blicken, die sich auf Folk, Soul, Blues und Jazz spezialisiert hat.
Die Tour steht unter dem Motto „Milk For Ulcers“ – Milch für Geschwüre. Narben hat sie bestimmt einige davongetragen, die jüngste ist noch frisch: Paul Auster starb im April 2024. „Wir hatten wohl das engste Verhältnis, das Vater und Tochter haben können“, sagt Sophie über ihren Dad, der zu den bedeutendsten US-Schriftstellern zählt und außerdem als Kritiker, Übersetzer, Drehbuchautor und Regisseur erfolgreich war.
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Mit elf Jahren spielte sie erstmals in einem Film ihres Vaters. Sophies Mutter Siri Hustvedt ist ebenfalls eine Schriftstellerin („Was ich liebte“), und so wuchs sie in einem Haus auf, in dem berühmte Künstler ein- und ausgingen. Welchen Rat ihres Vaters nimmt sie bis heute ernst? „Verschwende nicht deine Zeit!“
Nochtspeicher: 26.5., 20 Uhr, Tickets 36,30 Euro
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