Nach sieben Nummer-eins-Alben in Deutschland, mehr als 5,5 Millionen verkauften Tonträgern, mehr als einer Milliarde Album-Streams und bisher mehr als 1,5 Millionen verkauften Konzerttickets können die schleswig-holsteinischen Shanty-Rocker Santiano sich auch noch auf die Fahne schreiben, mit ihrer neuen Platte Taylor Swift vom Charts-Thron befördert zu haben.
„Da braut sich was zusammen“ heißt das im Oktober erschienene Werk; der Titel ist gewollt doppeldeutig: „Wir machen uns ein bisschen Sorgen um die freiheitliche Demokratie hierzulande; weltweit wird sie gerade vielerorts eingeschränkt“, so Björn Both, Frontmann von Santiano im Interview.
Eine echte Naturgewalt
Ihr Thema als Band sei schon immer Freiheit gewesen. Oft hätten ihre Texte eine zweite Erzählebene wie beispielsweise bei „Wenn die Kälte kommt“. „Den Song kann man auch anders lesen. Nicht nur auf die Temperatur bezogen, sondern auch als gesellschaftliches Klima“, so Both weiter. „Santiano vertreten Werte, die auf einem Schiff eine Relevanz haben: Respekt, ein gutes Miteinander, Toleranz, die Akzeptanz von unterschiedlichen Meinungen – und das nicht erst seit gestern, sondern seit vielen Jahren.“
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Was ihnen auch Gegenwind einbringt: Sie werden schon mal als „grüne Ökoheinis“ bezeichnet, da sie viele Meeresschutzprojekte und die Seenotrettung unterstützen. Live sind die Flensburger mit ihrem Mix aus elektrisierenden Gitarren, pulsierenden Drums und eingängigen Pop-Rock-Melodien selbst eine echte Naturgewalt.
Barclays-Arena: 22.3., 20 Uhr, 59,90-99,90 Euro


































