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Perfektomat und Retrogott im Moondoo: Auf den Spuren von Gil Scott-Heron

Retrogott und Perfektomat kommen Samstag ins Moondoo.
Retrogott und Perfektomat kommen Samstag ins Moondoo.
Foto: Thomas Schaekel

Bei HipHop-Liebhaber:innen ist Retrogott die Personifizierung des deutschen Battle-Raps: Songs wie „Hurensohnologie“ und „Pornofilmkäse“ vom Album „Jetzt schämst du dich!“ – damals noch unter dem Namen Huss und Hodn und als Duo mit Hulk Hodn – haben sich wohl für immer ins Gedächtnis gebrannt. Und dazu diese 90er-Beats: aus der Zeit gefallen, knarzig, retro, goldene Ära des HipHops eben!

Sein neuestes Projekt macht er zusammen mit dem Bassisten und Komponisten Perfektomat: Auf ihrem im Februar erschienenen Album „Zeit hat uns“ verknüpfen die beiden Jazz und Spoken Word. Direkt im ersten Track „Kapitalistische Verkürzungskritik“ spricht (nicht rappt!) er auf einem funkig-verspielten und schönen Beat so Zeilen wie „Ich handle mit Kommunikation. Wandel, E- und Revolution werden per Telekommunikation zur Erzählung für Millionen.“ oder „Für Einschaltquoten ist Einfalt geboten.“ Obendrauf wird das Ganze dann mit einem Zitat von Spoken-Word-Erfinder und Rap-Vorreiter Gil Scott-Heron verknüpft: „The revolution will not be televised!“

Keine einfache Kost, aber spannender als eine Prime-Time-Show allemal – Samstag live im Moondoo!

Moondoo: 25.3., 19 Uhr, Tickets ab 19 Euro hier, im Anschluss Retrogott-DJ-Set

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