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Nicht nur Indie-Nerds verehren sie: Katie Crutchfield kommt mit Waxahatchee nach Hamburg

Sie steht mitten im Grünen, um sie herum Bäume. Sie trägt ein weißes Oberteil und spielt mit ihrem weißen Rock
Alles umgekrempelt: Katie Crutchfield (35) lebt jetzt auf dem Land und ist komplett entspannt.
Foto: Molly Matalon

Seitdem Indie-Musikerin Katie Crutchfield  den Alkohol und die Drogen verbannt hat, feiert sie ihre größten Erfolge. Nun stellt die 35-Jährige ihr aktuelles tolles Album „Tigers Blood“ in Hamburg vor.

Jahrelang spielte Katie Crutchfield alias Waxahatchee in kleinen Clubs vor eingefleischten Indie-Nerds. Bis 2020 „Saint Cloud“ herauskam. „Ich habe mein Publikum damit ungefähr verdoppelt“, sagt die 35-Jährige. Waren ihre frühen Alben noch Indie-Rock-lastiger, klang sie nun Country-esker und melodischer. „Saint Cloud“ markierte auch in anderer Hinsicht einen Kurswechsel: Es war das erste Album, das die Gitarristin und Sängerin aus Alabama trocken aufnahm, sie nennt es ihr „Entzugsalbum“.

Mit dem Album „Saint Cloud“ gelang ihr der Durchbruch

2018 entschloss sich Crutchfield, ohne Alkohol und Drogen durchs Leben zu gehen – ein tiefgreifende Sache für jeden Menschen, umso mehr aber für eine Musikerin, die zugab, sich jahrelang nach Konzerten mit Drinks und Drogen selbst abgeschossen zu haben. Ihre neue Nüchternheit spiegelte sich in den Texten von „Saint Cloud“, in Interviews gab es kaum ein anderes Thema.

„3 Sisters“, das erste Lied des neuen Waxahatchee-Albums „Tigers Blood“ (ironischerweise der Name eines Cocktails), folgt der Alternative-Country-Spur. Doch beim weiteren Hören wird klar: Die Frau, die Countrysängerin Lucinda Williams zu ihren Vorbildern zählt, geht nicht auf Nummer sicher. Die Songs schlagen wunderbare Haken. Mit MJ Lenderman hat sich Crutchfield zudem einen Gitarristen und Sänger in die Band geholt, dessen Stimme perfekt mit ihrer harmoniert. Musikkritiker überschlagen sich mit Lob für ihr Songwriting.

„Tigers Blood“: Die aktuelle Platte von Waxahatchee

Die Themen seien, verglichen mit früherem Chaos, „fruchtbar langweilig“, sagt Crutchfield: Es geht um alte Freunde, von denen man sich endlich lösen sollte, den Druck, 24/7 auf Social Media erreichbar zu sein  (ist sie nicht: „Ich muss mein Gehirn schützen“), und den Alltag einer Mittdreißigerin. „Sie sei jetzt in ihrer „milden Ära“ angekommen, sagt Crutchfield. Gemeinsam mit ihrem Musiker-Freund Kevin Morby und Hund Ernie lebt sie seit 2021 in einem kleinen Haus in einem Vorort von Kansas City, das Paar sieht sich oft monatelang nicht, nun, da das Touren wieder möglich ist. Trotzdem scheint Crutchfield angekommen.

Wenn sie am Samstag im Mojo spielt, kann man sicher sein: Die Indie-Nerds von früher werden auch da sein.

Mojo-Club: 13.7., 19 Uhr, 28,20 Euro

Jetzt Tickets für das Hamburg-Konzert gewinnen!

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für das Konzert von Waxahatchee im Mojo.   
Wer gewinnen will, schickt bis Freitag (12.7.), 12 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff  „Waxahatchee“ an mopop@mopo.de und beantwortet folgende Frage richtig: Wie hieß das Album, das Katie Crutchfield unter dem Namen Waxahatchee 2020 rausgebracht hat?

Veranstalter des Gewinnspiels  ist die Morgenpost Verlag GmbH. Bei einer Teilnahme gelten unsere AGB als akzeptiert. Diese AGB finden Sie unter www.mopo.de/gewinnspiel-agb

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