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Little Simz im Uebel & Gefährlich: Heißeste Clubshow des Jahres

Little Simz (28): Von Nord-London mit ihrem HipHop in die weite Welt. Und mittlerweile ist sie „Mercury Prize“-Inhaberin.
Little Simz (28): Von Nord-London mit ihrem HipHop in die weite Welt. Und mittlerweile ist sie „Mercury Prize“-Inhaberin.
Foto: Sebastian Madej

Manchmal weiß man ja schon, wie ein Konzert wird, bevor es überhaupt angefangen hat. Am Dienstag im Uebel & Gefährlich war das so: Im Bunkerclub herrschte eine dermaßen positive Stimmung, dass die britische HipHop-Künstlerin Little Simz schon viel hätte verbocken müssen, um diesen Abend zu ruinieren.

Hat sie aber nicht getan: Die 28-Jährige kam ganz ohne überkandidelte Show aus, tobte einfach in ihrem roten Trainingsanzug über die Bühne und spuckte unermüdlich ihre Zeilen aus. Atmen, ausruhen – stand beides nicht auf ihrem Plan. Das Publikum, das zu einem Großteil aus schönen, jungen Menschen bestand, die aussahen, als kämen sie direkt von einem Lauryn-Hill-Konzert im Jahr 1999, fraß ihr aus der Hand.

Little Simz und ihr schönes, junges Publikum im Bunker

Wenn Simz den HipHop-Arm schwenkte, dann schwenkte man brav mit. Jeder neu begonnene Song wurde mit Jubel begrüßt. Da legte die Britin dann schließlich die Trainingsjacke und die Sonnenbrille ab und machte im XXL-Shirt weiter. In ihrem Hit „Rollin Stone“ tauschte sie die Berlin-Zeile (natürlich) gegen eine Hamburg-Zeile, der kurze deutsche Einschub („Das ist kein Problem, ah!“) wurde frenetisch gefeiert. Aber bei aller Liebe für die Hansestadt: Little Simz wollte den Leuten von ihrer eigenen Herkunft erzählen. „Wollt ihr mitkommen in den Norden von London?!“, brüllte sie, und allen versicherten ihr, dass sie wollen.

Little Simz: Umdichtung auf Hambrug-Zeile und ein bisschen Deutsch

Dieses Konzert galt vielen schon vorab als die heißeste Clubshow des Jahres. Das Uebel & Gefährlich war entsprechend ausverkauft. Wurden die hohen Erwartungen gehalten? Definitiv. Little Simz‘ pointierter, vielschichtiger HipHop, der immer wieder Inspirationen aus R’n’B und Soul zieht, packt einen automatisch. Und selbst, wenn man den rasant ausgespuckten Lines der Londonerin kurz nicht hinterherkommt, besteht nie ein Zweifel daran, dass sie etwas zu sagen hat.

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Soviel übrigens, dass sie erst am Sonntag ohne große Vorankündigung ein neues Album veröffentlichte („No Thank You“). Davon gab’s in Hamburg allerdings noch keinen Track zu hören – macht nichts, dann eben auf der nächsten Tour!

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