Wir erinnern uns noch gerne an den letzten Hamburg-Auftritt von Madness zurück. Das war vor knapp vier Jahren in der Barclays-Arena bei der „The Great European Roadtrip Tour“, die Welt erwachte langsam aus dem Corona-Stillstand, und die Herren um Sänger Graham McPherson, besser bekannt als Suggs, machten aus der Halle ein verrücktes Ska-Fest!
Die Glückseligkeit über den raren Besuch der 1976 im Londoner Stadtteil Camden gegründeten Kultband war überall spürbar. Besucher lagen sich in den Armen, und natürlich wurde viel getanzt.
Britisches Nationalheiligtum
Mit ihrer Mischung aus Ska, Punk und Pop gehören die „Nutty Boys“ zu den wichtigsten Vertretern der Ska-Bands der 1980er und sind so was wie britisches Nationalheiligtum. Sie brachten es auf ihr eigenes Musical und ihr eigenes Musik-Festival. Mit dem von Kritikern gefeierten „Theatre Of The Absurd Presents C’est La Vie“ ist vor drei Jahren ihr zwölftes Studioalbum erschienen; kaum zu fassen, dass es in ihrer Heimat ihr erstes Nummer-eins-Album war.
Viele Gute-Laune-Hits im Gepäck
Suggs versammelt bei Auftritten an die neun Mitmusiker um sich, darunter ein Bläser-Trio. Fast alle Bandmitglieder, die aktuell auf der Bühne stehen, waren schon in den 70ern dabei – Gitarrist Chris Foreman feierte erst im Juni seine Rückkehr nach überstandener Blutkrebs-Therapie.
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Madness haben sich top gehalten. Und mit „House Of Fun“, „Baggy Trousers“, „Our House“ und „It Must Be Love“ jede Menge Gute-Laune-Hits im Gepäck!
Stadtpark-Open-Air: 4.7., 20 Uhr, 79,90 Euro


































