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Ein Abend, vier starke Bands: Mini-Festival „Hamburg Harbour“ im Knust

Billy Lunn mit Gitarre auf der Bühne, hinter ihm Boxen, er hat einen nackten Oberkörper
Billy Lunn reist ohne seine Band The Subways an – wird aber trotzdem eine schweißtreibende Show liefern.
Foto: Sebastian Madej

Eigentlich ist es ja so: Mit dem Alter wird das Leben gemeinhin a bisserl ruhiger. Nicht so beim „Hamburg Harbour“-Festival. Im achten Jahr seines Bestehens präsentiert sich das kleine Festival lauter als je zuvor. Waren hier sonst eher die leisen Töne zu Hause –  mit Acts wie den Isbells, Tim Neuhaus, Moritz Krämer und Black Sea Dahu – stehen dieses Mal alle Zeichen auf Indie-Rock.

Dabei: vier Bands, die das Genre schön divers interpretieren. Pfoertner aus Hamburg und Berlin haben sich erst 2023 gegründet und spielten direkt auf dem Reeperbahn-Festival. Noise-Rock mit deutschen Texten, der mehr mit Post-Punk-Bands wie Die Nerven zu tun hat als mit „Wohlfühl-Indie“ – dem erklärten Feind der jungen Wüteriche. „Die Kultur stirbt langsam aus / wir sind arbeitslose Clowns“, brüllen sie in ihrem Song „Geisterdiskothek“ – Selbstironie, schöpferische Wut und Sendungsbewusstsein sind ja nicht die schlechtesten Voraussetzungen für ein Überleben im Haifischbecken Musikgeschäft.

Mini-Festival verpasst sich Frischzellenkur

Dort sucht man eh ständig „the next big thing“. Girl Scout aus Schweden vielleicht? Die spielen melodischen Indie-Rock, der mal an die großen The Breeders, mal an eine abgeschrabbeltere Version ihrer schwedischen Landsleute The Cardigans erinnert.

Swearing At Motorists muss man in Hamburg eigentlich niemandem mehr vorstellen, der sich für Musik interessiert, denn Exil-Amerikaner und St. Pauli-Fan Dave Doughman und sein kongenialer Partner Martin Boeters (Die Gruppe Sport) haben gefühlt schon jeden Club der Stadt auseinandergerockt mit ihrer ekstatischen Wall of Sound.

Die Girl Scout-Sängerin sitzt auf dem Boden und singt, hinter ihr sieht man weitere Musiker beim AuftrittFoto: Sebastian Madej
Kommen aus Schweden und machen Indie-Rock: Girl Scout (hier bei einem Konzert im Gruenspan)

Aus Großbritannien reist Billy Lunn an – ohne seine Band, The Subways, dafür mit allen Hits. „Let’s sing along together!“, wünscht er sich via Instagram. Textsicherheit dürfte zumindest bei „Rock & Roll Queen“, dem größten Hit der Subways vorausgesetzt werden – auch wenn der mittlerweile auch schon 20 Jahre auf dem Buckel hat.

Knust: 30.8., 20 Uhr, 25 Euro

MOPOP verlost Tickets für „Hamburg Harbour“

1 x 2 Tickets für „Hamburg Harbour“ zu gewinnen!

Wer mitmachen möchte, schreibt bitte bis 26. August, 24 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff „Hamburg Harbour“ an [email protected] und beantwortet folgende Frage richtig: Billy Lunn spielt an dem Abend eine Solo-Show – wie heißt die Band, mit der er sonst unterwegs ist?

Veranstalter des Gewinnspiels  ist die Morgenpost Verlag GmbH. Bei einer Teilnahme gelten unsere AGB als akzeptiert. Diese AGB finden Sie unter www.mopo.de/gewinnspiel-agb

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