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„Branche leidet an Long Covid“: Revolverheld sagen Tour ab

Die Hamburger Pop-Rocker Revolverheld will eine Pause einlegen.
Die Hamburger Pop-Rocker Revolverheld will eine Pause einlegen.
Foto: dpa | Daniel Bockwoldt

Sie wollten mit ihrem 2021 veröffentlichten Album „Neu erzählen“ im Winter endlich auf große Arena-Tour gehen – doch daraus wird nun nichts. Die Hamburger Band Revolverheld hat die gesamte Tournee am Freitag abgesagt, weil die Corona-Situation nicht sicher genug sei. Sänger Johannes Strate bezog in einem emotionalen Video Stellung.

„Wir befürchten für den Winter leider wieder das Schlimmste“, sagte Sänger Johannes Strate in einer Videobotschaft auf Instagram. Es könne niemand gewährleisten, dass im Winter ein Kulturbetrieb stattfinden kann. „Nach den Aussagen von Drosten und Co. ist es leider so, dass unsere Branche unter Long Covid leidet. Wir werden wahrscheinlich nicht die Einzigen bleiben, die jetzt diesen Schritt gehen müssen.“

Revolverheld: Auch Hamburg-Konzert im Februar fällt aus

Die Band habe lange abgewogen, aber die Unsicherheit sei sowohl bei den Künstlern, als auch bei den Veranstaltern und den Besuchern noch zu groß. „Wir können nicht guten Gewissens an dieser Tour festhalten“, sagte der 42-Jährige weiter. Die Absage tue Johannes Strate „schrecklich leid“, er könne wortwörtlich „kotzen und heulen gleichzeitig“.

Die Tour „Neu erzählen“ sollte am 24. Januar in Leipzig starten und die Band in mehr als ein Dutzend Städte führen. Das letzte Konzert der Arena-Tour war für Mitte Februar in Hamburg geplant. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

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Fans können ihre gekauften Tickets für die Tour zurückgeben. Die Band arbeite bereits daran, Konzerttermine für den Sommer 2023 auf die Beine zu stellen. Auch in diesem Sommer spielen Revolverheld noch einige Konzerte – im Norden steht allerdings nur die Freilichtbühne Schwerin am 30. Juli (Tickets noch verfügbar, 51,49 Euro) auf dem Plan. (dpa/fbo)

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