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Broilers: „Unser Schlagzeuger hat sogar ’nen Weihnachtsmann tätowiert“

Broilers: „Unser Schlagzeuger hat sogar ’nen Weihnachtsmann tätowiert“

02.12.2021
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Griswolds? McCallisters? Hoppenstedts? Nee, Broilers! MOPOP sprach mit Bassistin Ines Maybaum über die Weihnachtsbegeisterung der Band. Foto: Robert Eikelpoth

Bassistin Ines Maybaum über ihr neues Weihnachtsalbum „Santa Claus“

Die Düsseldorfer Punkband Broilers hat mit „Santa Claus“ kürzlich ein Weihnachtsalbum herausgebracht. MOPOP sprach mit Bassistin Ines Maybaum über Weihnachtsmann-Tattoos, Eierpunsch im Hochsommer, die besten Weihnachtslieder und -filme, Ska und Bruce Springsteen.

MOPOP: Wahrscheinlich haben wieder irgendwelche Leute gesagt: „Die Broilers, jetzt machen sie auch noch ein Weihnachtsalbum!“. Aber solche Vorwürfe sind euch völlig egal, oder?

Ines Maybaum: Richtig. Wir hatten einfach große Lust drauf. Unser Schlagzeuger Andi ist ein totaler Weihnachtsfreak – der hat sogar einen Weihnachtsmann auf den Oberschenkel tätowiert. Die Begeisterung kam dann auch schnell bei uns anderen – obwohl wir uns im Hochsommer damit anfreunden mussten, uns mit Weihnachten zu befassen.

Das Album ist beim Broilers-eigenen Label Skull & Palms Recordings erschienen.

 

Wie habt ihr euch denn da in Stimmung gebracht?

Andi und ich haben unser Studio geschmückt. Es gab Tannenbäume, Lebkuchen und überall roch es nach Vanille und Zimt. Und wir haben bei 28 Grad Eierpunsch getrunken!

Fällt Weihnachten jetzt aus, weil ihr vorgefeiert habt?

Ja, normalerweise freut man sich ja, wenn die Lichterketten irgendwann wieder wegkommen. Ich hätte auch damit gerechnet, dass mir Weihnachten dieses Jahr schwerfällt, weil ich ja schon so lange in der Stimmung bin. Aber irgendwie ist das Gegenteil der Fall. Ich komme gerade gar nicht mehr aus dem Weihnachtswusel heraus. Im Januar reicht es dann wirklich.

Habt ihr als Band Weihnachtsrituale?

Nein, eigentlich nicht. Heiligabend ist Familienzeit und jeder feiert bei sich. Wir schenken uns auch nichts. Aber wenn wir in der Weihnachtszeit auf Tour sind, kommt vielleicht mal der Nikolaus vorbei oder wir gehen zusammen essen. Das ist das schönste Geschenk: eine gute Zeit zusammen zu verbringen.

Kannst du mal sagen, was dein Lieblings-Weihnachtslied ist?

Generell mag ich „Stille Nacht“ – schon als Kind fand ich die Melodie toll. Und von unserer Platte mag ich „Mele Kalikimaka“ am liebsten – auch wenn es so schwer auszusprechen ist. Bei dem Lied bekomme ich das Bedürfnis zu tanzen und meine Augen fangen zu leuchten an. Großer Spaß!

 

Im Video zu eurer eigenen Single „Grauer Schnee“ spielt ihr Szenen aus „Schöne Bescherung“ und „Kevin allein zu Haus“ nach. Welchen Film magst du lieber?

„Schöne Bescherung“ ist definitiv mein Favorit. „Kevin allein zu Haus“ kam heraus, als ich selbst noch jung war. Ich weiß noch, wie ich den Nachbarn damals total gruselig fand – mittlerweile finde ich den total sympathisch. Aber Chevy Chase ist noch mal eine Nummer besser: Der verrückte Onkel, die Eierpunsch-Sachen – das ist alles so witzig! Das entspricht auch eher meinem persönlichen Weihnachtsfest als „Kevin allein zu Haus“. (lacht)

Der Song „Christmas Time (Again)“ ist die Weihnachtsversion von „Skinhead Love Affair“ der Bad Manners.

Ja, unsere Ska-Liebe ist aufgrund unserer Oi-Wurzeln natürlich immer noch eine große Sache. Ich habe auch schon als Kind viel Reggae gehört und als ich dann Ska entdeckte, war das für mich noch mal ein Wow-Effekt, weil er noch kraftvoller war. Wir haben schon immer Ska-Elemente aufgenommen, ich kann mich nicht erinnern, wann wir das mal nicht getan haben. Das ist einfach ein Super-Musikstil.

Bei „Santa Claus Is Comin’ To Town” orientiert ihr euch an der niedlichen Live-Ansage von Bruce Springsteen, die er zu dem Song gemacht hat. Wer ist bei euch der größte Springsteen-Fan?

Ich will das eigentlich gar nicht beantworten, weil ich dann nachher Ärger kriege, wenn ich den falschen benenne. (lacht) Deswegen: Sammy und Andi teilen sich auf jeden Fall Platz eins, dann komme ich und dann der Rest. Ich liebe sein Charisma und seinen Charme. Er hat dieses Lausbuben-Image, aber zieht trotzdem straight sein Ding durch. Auf den Song bezogen: Ich mag es live bei Bruce Springsteen total gerne, wie er mit seiner E Street Band kommuniziert und interagiert. Die haben untereinander großen Spaß auf der Bühne, das merkt man sofort.

„Santa Claus“ ist bei Skull & Palms Recordings erschienen.

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