Etwa 22.500 Menschen haben Freitag und Samstag auf der 12. Ausgabe des „Elbjazz“-Festival Künstlerinnen und Künstler auf verschiedenen Bühnen erlebt. „Elbjazz“ sei immer besonders – auf, vor und hinter den Bühnen, sagte Festivalleiter Alex Schulz am Sonntag. „Aber gerade das diesjährige Festival war für uns die vielleicht spannendste Ausgabe bislang.“
So sei man dem Ziel, die Veranstaltung als Crossover-Festival zu etablieren und seine Attraktivität für ein noch größeres und auch jüngeres Publikum zu erhöhen, ein großes Stück nähergekommen. Zudem bleibe der Anspruch bestehen, bekannten Jazz-Stars und Newcomerinnen und Newcomern eine Plattform zu geben.
Rund 22.500 Menschen bei der „Elbjazz“-Ausgabe 2024
Alles, nur kaum Jazz: The Streets, Jungle, Faithless, Warhaus, Belle & Sebastian – das sind nur einige der Bands, die für ein klassisches „Elbjazz“ eher untypisch gewesen wären. Bei dieser Ausgabe aber sorgten auch und gerade diese Auftritte für Abwechslung. Und für Party-Feeling – zumindest bei den Menschen, die nicht zwingend nach Jazz-Größen suchten.
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Die Besucherzahl und die großartige Stimmung zeigten, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“, resümierte Schulz. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher war nach Veranstalterangaben größer als bei den beiden vorangegangenen Ausgaben – obwohl Temperaturen und Wetter nicht so gut waren. Immer wieder stand das Publikum im Regen.
Foto: Jens SchlenkerRund 50 Konzerte waren bis zum späten Samstagabend zu erleben. Spielorte waren unter andrem auf dem Werftgelände von Blohm+Voss, die Elbphilharmonie und die St. Katharinenkirche.
Das „Elbjazz“ gilt als eines der populärsten Jazz-Festivals in Europa. Neben den Konzerten gab es an den beiden Tagen auch einen Instrumenten-Workshop für Familien, eine Technik-Tour sowie einen Saxofon-Workshop. Am Sonntag nach dem Festival wurde zudem der Jazz-Gottesdienst in der Hauptkirche St. Katharinen veranstaltet.
Die 13. Ausgabe des Festivals soll am 6. und 7. Juni 2025 steigen. Der Vorverkauf läuft.

































