Erst ’ne Runde am Strand entlang, dann zur Lesung mit Heinz Strunk, später vielleicht kurz durchs Wellenbad toben oder in der Sauna entspannen – bevors zum Konzert von Joan As Police Woman geht? Klingt seltsam, kann man aber wirklich so machen: Ende November bei „Rolling Stone Beach“, dem etwas anderen Festival an der Ostsee.
Das Programm am 21. und 22. November spricht Leute an, die auch in den 90ern und 2000ern schon (Indie- und Alternative-)Musik gehört haben: Black Rebel Motorcycle Club treten auf, Friska Viljor, We Are Scientists, Mogwai, Jon Spencer & Band, Die Sterne, Chuck Prophet, Bob Mould und viele mehr – aber eben nicht im tristen November-Matsch, sondern „indoor“ auf vier Bühnen im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand.
Ist das noch Festival oder schon Urlaub?
1973 wurde die Anlage an der Hohwachter Bucht gebaut, eine Urlaubshochburg mit ganz speziellem Charme und 100 Hektar Platz für Ferienhäuser und Wohnungen, Restaurants und Bars, genau wie für Attraktionen wie das „Badeparadies“, das „Dschungelland“ und den „Waterpark“. Und im November eben auch mit Platz für ein großes Zirkuszelt direkt in Rufweite zum Gastro-Meilen-Eingang.
Foto: Dan MonickUnd weil das Zelt da schon steht, gibt’s neben dem „Rolling Stone Beach“ („RSB“) am selben Ort auch das „Plage Noire“-Festival (14./15.11.) und „Metal Hammer Paradise” (28./29.11.; beide wie auch „RSB“ vom Hamburger Veranstalter FKP Scorpio organisiert) sowie aktuell die „SchlagerWelle“ (7.-9.11.). Und im Mai 2026 steht dann wieder der „Baltic Soul Weekender“ (8.-10.5.) an, quasi der Ur-Vaddi der deutschen Ferienpark-Festivals.
4000 Festival-Besucher
Foto: Steve GullickZum 16. Mal gibt’s den „Rolling Stone Beach“ jetzt, vor Jahren – als das Festival noch „Rolling Stone Weekender“ hieß – hat auch Ed Sheeran mal dort gespielt. Im vergangenen Jahr war unter anderen Peter Doherty da. Der fühlte sich offenbar so wohl, dass er beinahe überall einmal zu sehen war: Er plauderte am Fischstand mit Fans, schlenderte durch die Gastro-Meile, besuchte Bands backstage und soll sich – gerüchtehalber – auch nach dem „Badeparadies“ erkundigt haben. Kann man machen bei so einem vergleichsweise überschaubaren Festival: Mit 4000 Menschen ist „Rolling Stone Beach“ ausverkauft.
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Für dieses Jahr sind noch einige Betten frei (vom Doppelzimmer über das „kleine“ Ferienhaus bis zur 3-Zimmer-Ferienwohnung), die sogenannten Festivalpässe mit Unterkunft kosten ab 727 Euro für zwei Personen. Festivalpässe ohne Unterkunft gibt’s für 153 Euro pro Person. Der Tagespass Freitag kostet 79 Euro, der für Samstag 89 Euro (Tagespässe je ohne Übernachtung) pro Person.
Gewinne für Festival-Fans und Vinyl-Freaks
Die MOPO verlost 1 x 2 Festivaltickets (Fr/Sa, ohne Übernachtung, ohne Anreise) und außerdem zwei Exemplare von Mogwais aktuellem Album „The Bad Fire“ auf Vinyl. Wer mitmachen will, schickt bis 12.11. eine E-Mail mit Betreff „Beach“ an mopop@mopo.de und beantwortet folgende Frage: Wo findet das Festival statt? Bitte Wunschgewinn angeben, außerdem beim Vinyl-Wunsch die Postadresse und beim Ticket-Wunsch die E-Mail-Adresse der Begleitperson.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Veranstalter des Gewinnspiels ist die Morgenpost Verlag GmbH. Bei einer Teilnahme gelten unsere AGB als akzeptiert. Diese AGB finden Sie unter www.mopo.de/gewinnspiel-agb
Infos und Tickets: rollingstone-beach.de
„Rolling Stone Beach“: 21./22.11., Weissenhäuser Strand, Gemeinde Wangels


































