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Reeperbahn-Festival: Das sind die Nominierten und Juroren des „Anchor Awards“

Sie steht vor einem orangefarbenen Hintergrund, gestikuliert, trägt eine weiße Perücke und eine auffällige Brille
Den Jury-Vorsitz hat auch in diesem Jahr wieder Produzentin und Musikerin Tayla Parx.
Foto: Justin Ayers

Strongboi, Cassia, Ätna, Yard Act – sie alle haben ihn schon gewonnen: den Anchor-Award des Reeperbahn-Festivals (RBF) für den aufregendsten Nachwuchs-Act. Wenn das Festival am Mittwoch startet, gehen wieder sechs freshe Bands ins Rennen. Bei ihren Konzerten im Mojo können sie zeigen, warum sie den Anchor 2025 auf jeden Fall verdienen. Live vor Publikum. Und vor einer internationalen (sehr prominenten!) Jury.

Den Vorsitz hat auch in diesem Jahr wieder Tayla Parx, Produzentin, Musikerin und Entrepreneurin aus Nashville/Tennessee (sie schrieb unter anderem „Thank U, Next“ für Ariana Grande und „High Hopes“ für Panic! At the Disco; ihre Musik wurde mehr als sechs Milliarden Mal gestreamt). 

Reeperbahn-Festival: Der Anchor-Award ehrt den spannendsten Newcomer-Act

Immer an ihrer Seite – natürlich auch bei den Shows am Mittwoch und Donnerstag im Mojo – sind die New Yorker Avantgarde-Künstlerin, Musikerin und Komponistin Laurie Anderson (Witwe von Lou Reed), die Rock-Ikone und Wahl-Hamburgerin Suzi Quattro („Can The Can“, „Devil Gate Drive“), der Kölner Musikproduzent Bazzazian, der zum Erfolg von Acts wie Haftbefehl, Apsilon und anderen beigetragen hat, und Popstar (und Wahl-Hamburger) Max Giesinger, der der Veröffentlichung seines Albums „Glück auf den Straßen“ entgegenfiebert, das am 26.9. erscheint.

Ein Mann, dessen Gesicht, Hals und Hände in bunten Stoff gekleidet sindFoto: Carpetman
Carpetman hat seinen Anchor-Auftritt am 18. September (23.10 Uhr) im Mojo.

Und das sind die Nominierten: Die Singer/Songwriterin Cara Rose aus Glasgow, die seit der Veröffentlichung ihrer Debüt-Single „Learn To Speak“ die Soul-Welt in der Tasche zu haben scheint (17.9., 21.30 Uhr). Auch im Soul- und R’n’B-Genre unterwegs ist Carpetman aus der Ukraine, der sich auf der Bühne in klassisch-landestypische Webereien hüllt (18.9., 23.10 Uhr). Sängerin Mei Semones aus New York, die jazzigen Bedroom-Pop mit englischen und japanischen Texten macht (18.9., 19.30 Uhr).

Sechs Acts wollen den begehrten Preis – Freitag steht fest, wer ihn bekommt

Das Londoner Duo RIP Magic, das experimentellen 90s-Electronica und wuchtige Industrial-Sounds zusammenbringt (17.9., 23.30 Uhr). Die Schweizer Band Soft Loft, die mit ihrem Indiepop-Hit „Is It Me“ auch schon international in den Radios läuft (18.9., 21.30 Uhr). Und die New Yorker Wahl-Berlinerin Sorvina, die ihren HipHop-Soul-Jazz-Mix neben dem Anchor-Gig im Mojo (17.9., 19.30 Uhr) auch im Festival-Village auf dem Heiligengeistfeld präsentiert – dann bei freiem Eintritt (18.9., 19 Uhr).

Wer gewonnen hat, wird am Festival-Freitag bei der feierlichen Anchor-Gala im St. Pauli-Theater verraten. Die ist nur für geladene Gäste – aber natürlich kann man im MOPOP-Newsletter und auf MOPOP.de alles nachlesen.

Reeperbahn-Festival: 17.-20.9., Ticket für Mittwoch: 59 Euro, Ticket für Donnerstag: 65 Euro, Festivalticket (Mi-Sa): 159 Euro

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