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„Müssen alle mit“-Festival: Der ganze Park singt, klingt und groovt

Publikum vor einer Bühne im Bürgerpark in Stade
Im Bürgerpark in Stade spielt am Samstag die Musik. Einlass ist ab 12 Uhr, das Programm startet um 13 Uhr.
Foto: LWA

Auch wenn der abgekürzte Name „MAMF“ stark nach Kulinarik klingt, geht es beim „Müssen alle mit“-Festival in Stade vor allem um etwas anderes: gute Indie-Musik von bekannten Bands und spannenden Newcomern. In Hamburgs hanseatischer Nachbarstadt zieht es für einen Tag Fans vorrangig deutschsprachiger Musik in den Bürgerpark.

Als Headliner stehen diesmal Kettcar – waschechte Hamburger – auf der Parkbühne. Mit ihrem aktuellen Album „Gute Laune ungerecht verteilt“ sprangen sie im vergangenen Jahr auf den Thron der deutschen Charts, weil sie genau das weiterführten, was ihre Fans an ihnen lieben: solider Indie-Rock mit intelligenten Texten, in denen sich jede und jeder irgendwie wiederfinden kann. Bestimmt werden sie auch ihre Hits „Landungsbrücken raus“ und „Deiche“ mit ihren Fans gemeinsam singen.

Newcomer und Stars dabei

Betterov, der bürgerlich Manuel Bittorf heißt, ist noch nicht lange im Musikgeschäft, zählt aber zu den spannendsten Indie-Musikern zurzeit. Bei Auftritten auf dem „Hurricane“, dem „Southside“ und dem „Deichbrand“ konnte er das Publikum von seinen Live-Qualitäten überzeugen. Wahlhamburger Tjark ist mit seinem gefühlvoll-melancholischen Indie-Pop gerade bei den Jüngeren beliebt. Seine Debüt-Single „Schon okay“ wurde millionenfach gestreamt.

Sängerin Lara HuloFoto: Lara Hulo
Indiemusikerin Lara Hulo singt mit rauchiger Stimme – beim „Müssen alle mit“-Festival ab 15.30 Uhr.

Lara Hulo erzählt von ihren Gefühlen, ihren Erfahrungen, und ihre Fans lieben sie  wegen dieser Authentizität. Mit kratziger Stimme singt sie von ihrem Leben als Frau, die Frauen liebt – kraftvoll und verletzlich zugleich. Eine Newcomerin, die es zu entdecken gilt. Das gilt auch für bac aus Österreich. Sein Motto: „Manchmal so, manchmal so“ zieht sich durch seine Musik, die zwischen Rap und Pop hüpft, mal freudvoll gute Laune verbreitet, mal melancholisch klingt. Dass er in Äthiopien geboren ist, auf ein österreichisches Gymnasium ging und Deutschrap von Bushido hörte, erklärt vielleicht, wieso seine Songs so vielseitig sind und in keine Schublade so richtig zu passen scheinen.

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Ein Name, den gerade TikTok-Teens kennen, ist Benno! Der 17-jährige Rapper hat da mehr als 260.000 Follower. Mit gerade mal 16 brachte er im Selbstverlag sein Debütalbum raus und erobert die Szene im Sturm. Sogar Shirin David hat Benno! schon mit einem TikTok-Video geadelt.

Bürgerpark Stade: 23.8., ab 12 Uhr, 63 Euro, Kinder (6-12 Jahre) 16,50 Euro

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